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    VG Wort verlängert Meldeschluss für Texte bei Presseagenturen

    VG Wort verlängert Meldeschluss für Texte bei Presseagenturen

    METIS-Ausschüttung: Berichte aus den vergangenen drei Jahren können bis zum 31. Januar 2023 noch gemeldet werden

    Journalistinnen und Journalisten, die für Presseagenturen Texte verfassen und an der regulären METIS-Ausschüttung teilnehmen, können nun ihre Texte aus den Jahren 2019 bis 2021 noch bis zum 31. Januar 2023 bei der VG WORT melden. Voraussichtlich erfolgt die Ausschüttung dazu bereits in der Hauptausschüttung im Juli 2023.

    Auf der letzten Mitgliederversammlung der VG WORT vom 19. Juni 2022 wurde beschlossen, dass für die Meldung von Texten für Presseagenturen aus den Jahren 2019 bis 2021 eine verlängerte Frist bis zum 31. Januar 2023 gilt.  Agenturjournalistinnen und -journalisten nutzen dazu ihren Account im Online Meldeportal T.O.M. im Bereich METIS: Über die Auswahl „fremde Seite“ und „Ja“ bei der Frage nach der Verwendung von Zählmarken werden die Nutzer durch das Meldesystem geführt.  

    Das sollten die Journalistinnen und Journalisten wissen:

    • In der Meldemaske werden die Agenturen zur Auswahl angeboten, deren Texte die erforderlichen Mindestzugriffe erreicht haben und der VG WORT vorliegen. Sind Presseagenturen in der Liste nicht enthalten, dann sind zu diesen Agenturen auch keine Ausschüttungen möglich.
    • Es wird die Anzahl der eigenen Texte angegeben, die für die genannte Agentur verfasst wurden und im Meldejahr online in anderen Medien erschienen sind. Jeder Text wird nur einmal gerechnet, auch wenn er auf verschiedenen Seiten mehrfach ausgespielt wurde.
    • Es ist nicht relevant, ob der Text vom Melder allein oder in Zusammenarbeit mit anderen verfasst wurde oder ob der fertige Text von einer Redaktion nachträglich angepasst wurde.
    • Texte, die vom Melder nur redigiert wurden, können nicht angerechnet werden.
    • Meldefähig sind nur Texte ab 1.800 Zeichen. Kürzere Texte können nicht angegeben werden.
    • Wer bereits zu den Jahren 2019 und 2020 eine Ausschüttung erhalten hat, kann zu diesen Jahren nicht mehr erneut melden oder bereits abgegebene Meldungen korrigieren.
    • Die Ausschüttungshöhe richtet sich nach der Anzahl der eingegangenen Meldungen und der Höhe des für das Meldejahr zur Verfügung stehenden Betrages.

    Meldeschluss für die Jahre 2019 bis 2021 ist der 31. Januar 2023.

    Für die Meldungen zu dem Jahr 2022 gilt der reguläre Meldeschluss, der 1. Juli 2023.
    Hier fließen die Tantiemen dann in der geplanten METIS-Ausschüttung im September 2023.

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