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    Quartalsberichte zur Medienwirtschaft 3/2019

    Quartalsberichte zur Medienwirtschaft 3/2019

    Branchenübersichten

    Ein "Deal" bei den Journalen

    Die Lage auf dem Arbeitsmarkt für journalistische Berufe hat sich verbessert. Zeitungen und Zeitschriften leiden weiterhin unter Auflagenschwund. Mit dem Verkauf des Berliner Verlags hat der Ausstieg DuMonts aus dem Zeitungsgeschäft begonnen. Bei den wissenschaftlichen Journalen müssen die Verlagskonzerne auf einen Teil ihrer Profite verzichten und sich auf „Open-Access“-Deals einlassen. Die Buchbranche freut sich über leichte Umsatzzuwächse. Bei den audiovisuellen Medien hält der Vormarsch des Streamings an. 

    Konzernübersichten

    Bei Springer regiert jetzt das Finanzkapital

    Bei Axel Springer hat der Finanzinvestor KKR fast die Hälfte des Kapitls gekauft; nun wird rücksichtslos gespart. ProSiebenSat.1 will offenbar seine Produktionssparte verkaufen. Gleichzeitig wird über die Pläne des neuen Großaktionärs Mediaset spekuliert. Bertelsmann freut sich derweil über steigende Umsätze. Nach der Übernahme von Unitymedia durch Vodafone entsteht ein Monopolist auf den Kabelmarkt und ein neuer mächtiger Medienkonzern.

    Übernahmen, Beteiligungen und Gemeinschaftsfirmen

    Von Athena bis ZAK

    Zwischen Juli und September 2019 wurden 41 Übernahmen, Beteiligungen und Gründungen von Gemeinschaftsunternehmen bekannt, bei denen deutsche Medienunternehmen als Akteure auftraten. Neben kleineren Deals gab es etliche bedeutende. Herausragend ist der Erwerb von 42,5 Prozent Springer-Aktien durch KKR.und die Übernahme von Unitymedia durch Vodafone. Zu nennen sind auch der Verkauf des Portals NetDoktor von Holtzbrinck an Burda und die Gründung einer Gemeinschaftsredaktion durch drei westfälische Zeitungsverlage.

    Zeitschriften
    Foto/Grafik: Christian von Polentz / Transit