VG Wort beschloss Änderungen des Verteilungsplans

15.12.2022

Für 2022 ist mit geringeren Einnahmen zu rechnen - Umsetzung der Urheberrechtsreform ist wichtige Aufgabe

Die außerordentliche Mitgliederversammlung der VG Wort am 10. Dezember fand digital mit hoher Beteiligung statt. Beschlossen wurden unter anderem Änderungen des Verteilungsplans. Sie legen die Aufteilung der Einnahmen zwischen Urheber*innen und Verlagen im Bereich des Leistungsschutzrechts für Presseverlage fest und regeln die konkrete Verteilung dieser Einnahmen an Urheberinnen und Urheber sowie an Verlage.

Der Vorstand berichtete zunächst, dass für das Jahr 2022 mit etwas geringeren Einnahmen als im Vorjahr zu rechnen sei. Offen sei zudem, inwieweit die derzeitige wirtschaftliche Situation in Deutschland in 2023 zu einem deutlicheren Rückgang der Einnahmen führen könnte.

Die Hauptausschüttung ist wieder für Anfang Juli 2023 geplant und auch die METIS-Ausschüttung soll wie gewohnt Ende September stattfinden. Die weitere Umsetzung der Urheberrechtsreform 2021 wird auch im kommenden Jahr ein Schwerpunkt der Arbeit der VG Wort sein. Das gilt insbesondere für die neuen Regelungen zum Leistungsschutzrecht für Presseverlage und dem Beteiligungsanspruch der Urheber*innen sowie für die neuen Vergütungsansprüche gegenüber den Upload-Plattformen nach dem Urheberrechts-Diensteanbieter-Gesetz (UrhDaG).

Zum vollständigen Artikel von Karin Wenk auf M online