Flagge gezeigt: Norden steht zu Flächentarif

26.03.2014

Gemeinsame Erklärung von dju in ver.di und DJV

Angesichts der akuten Drohung der Verleger im Norden, den Flächentarif zu verlassen, sind Journalisten in Lokalredaktionen und den Mantelressorts der Ostsee-Zeitung gemeinsam mit Kollegen anderer Blätter im Norden am Mittwoch (24.03.2014) in den Streik getreten. Bei einer Kundgebung in Berlin, wo die Verhandlungen stattfinden, machten sie deutlich: „Der Norden steht zum Flächentarif!“
Den Vertretern des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und den Mitgliedern der Tarifkommissionen beider Gewerkschaften übergaben sie eine Resolution. „Eine Aufteilung des Landes in Gehaltszonen sollte 25 Jahre nach der Wiedervereinigung nun wirklich Schnee von gestern sein“, heißt es darin. Die Streikenden diskutierten mit Mitgliedern der Tarifkommissionen, aber auch Vertretern des BDZV, darunter Verhandlungsführer Georg Wallraf, vor dem Verhandlungsort im International Club Berlin im Stadtteil Charlottenburg.
Vor dem Pressehaus in Rostock versammelten sich Kollegen aus Verlag und Druck zu einer Protestkundgebung. Ihre Botschaft: „Gemeinsam verteidigen wir unsere Arbeitsbedingungen!“
Bei den Kieler und Lübecker Nachrichten traten Kollegen ebenfalls in den Ausstand. Bereits am Montag hatte die Hamburger Morgenpost gestreikt. Die Kollegen in Süddeutschland (Bayern, Baden-Württemberg, Hessen) und Nordrhein-Westfalen befinden sich zum Teil schon seit Ende vergangener Woche im Arbeitskampf.

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