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    Protest der Beschäftigten von DuMont in Berlin

    Protest der Beschäftigten von DuMont in Berlin

    Gemeinsame Mittagspause: Forderungen nach Tarifvertrag wie in Köln, Kündigungsschutz und Stellenwiederbesetzung

    „Wir sind runtergespart, mehr geht nicht. Wir brauchen ordentliche Bezahlung und gleiches Geld für gleiche Arbeit. Vor allem brauchen wir Gewissheiten.“ So wandte sich Betriebsratsvorsitzender Frederik Bombosch an seine Kolleginnen und Kollegen, die am 11. April der Aufforderung der Gewerkschaften zu einer „gemeinsamen Mittagspause“ gefolgt waren. Die Geschäftsführung der Berliner Newsroom GmbH und von Berlin24, wo Berliner Zeitung und Berliner Kurier produziert werden, soll die 2017 unterbrochenen Tarifverhandlungen weiterführen, berichtet M Online.

    Nachdem Mitte März Pläne der DuMont Mediengruppe bekannt wurden, ihre sämtlichen Regionalzeitungen zu verkaufen, ist die Situation in den Berliner Redaktionen zusätzlich angespannt. Inzwischen haben die Gewerkschaften ihre Forderungen konkretisiert: Der 2018 mit DuMont vereinbarte Tarifvertrag für die Rheinische Redaktionsgemeinschaft (RRG) in Köln soll mit den Gehalts- und Manteltarifregelungen in der Hauptstadt übernommen werden. Beschäftigungssicherung, Schutz vor Auslagerungen und Kündigung sollen bis 2020 festgeschrieben werden. Es dürfe keinen weiteren Personalabbau geben, stattdessen müssten Stellen in der Redaktion wiederbesetzt werden.

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