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    Aus für die EJS: „Ein Verlust in der journalistischen Ausbildung"

    Aus für die EJS: „Ein Verlust in der journalistischen Ausbildung"

    Ein Kommentar von dju-Bundesvorsitzender Tina Groll zum Ende der Evangelischen Journalistenschule

    17.03.2022

    Tina Groll, Bundesvorsitzende der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di, kommentiert in M - Menschen Machen Medien das beschlossene Ende der Evangelischen Journalistenschule als grundständige Ausbildungseinrichtung:

    „Nun ist es also beschlossen: Die Evangelische Journalistenschule in Berlin wird ein für alle Mal geschlossen. Es ist ein schmerzlicher Verlust, für den Journalismus, für die Vielfalt, für die Auseinandersetzung mit christlichen Werten.

    Der Aufsichtsrat des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (GEP) hatte in seiner Sitzung am 16. März beschlossen, die grundständige Ausbildung in der Evangelischen Journalistenschule (EJS) in Berlin nicht weiter fortzuführen. Das GEP ist eine publizistische Einrichtung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

    Das Aus für die EJS war zwar befürchtet worden – aber es ist dennoch eine bittere Entscheidung. Nicht nur, weil viele Absolventinnen und Absolventen, Journalistenorganisationen und Gewerkschaften wie wir in der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di uns für den Erhalt der Schule eingesetzt hatten."

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