Protest vor dem Schweriner Landtag

31.05.2018
Protest vor dem Schweriner Landtag

Der Zeitungsstreik war am 31. Mai vor und im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin ein Thema. Mitarbeiter_innen der Ostsee-Zeitung aus Rostock demonstrierten gegen die schlechten Arbeitsbedingungen. Sie fordern eine angemessene Erhöhung der Gehälter und Honorare und die Tarifbindung für die Pauschalisten.

 
Pressegespräch vor dem Landtag
Vor dem Landtag in Schwerin

Die aktuellen Vorgänge bei der Ostsee-Zeitung waren Anlass für die von der Fraktion der Linken initiierte Aussprache im Landtag. Unter anderem wurden bei der OZ – einen Tag vor der Wahl eines neuen Betriebsrates – 32 Mitarbeiter einer Tochterfirma gekündigt, die erstmals ihre Stimme für eine Interessenvertretung abgeben durften.

Als Reaktion auf den Umbruch in der Medienlandschaft haben ver.di, DJV und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) die Initiative „Unser Land braucht seine Zeitungen. Qualität und Vielfalt sichern“ ins Leben gerufen. In deren Rahmen fordern sie unter anderem eine Überarbeitung des Landespressegesetzes, um unter anderem mehr Transparenz über Besitz- und Beteiligungsverhältnisse in den Medienunternehmen zu schaffen. Mehrere tausend Bürger haben das Anliegen bereits mit ihrer Unterschrift unterstützt.

 
Initiative "Unser Land braucht seine Zeitungen"