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    Streiks am 28. Mai 2018

    Streiks am 28. Mai 2018

    In Bayern und Baden-Württemberg, in Hessen und Thüringen

    Schon seit Pfingsten heißt es wieder: Streik! Angefangen an der Ostsee, über Bielefeld und Unna haben die ganze letzte Woche über hunderte Tageszeitungsjournalistinnen und –journalisten die Arbeit niedergelegt. Jetzt schwappt die Streikwelle weiter gen Osten und Süden. In Bayern, Thüringen und Hessen geht’s weiter, mit dem Rad, zu Fuß, auf Kundgebungen, überall ist die Botschaft deutlich: Wir lassen uns nicht mit mageren Verlegerangeboten unterhalb der Inflationsrate abspeisen, sondern alle machen gemeinsam Druck für ein Tarifergebnis, das Reallohnsteigerungen und ein extra Lohnplus für den journalistischen Nachwuchs vorsieht.

     

    Suhl 28 5 2018 ver.di Streik bei der Suhler Verlagsgesellschaft
    Warnstreik bei der Augsburger Allgemeinen Silvio Wyszengrad Warnstreik bei der Augsburger Allgemeinen

    In Baden-Württemberg streikten am 28. Mai die Redakteurinnen und Redakteure des Mannheimer Morgen. Streikende Kolleginnen und Kollegen der Frankfurter Neuen Presse gingen zusammen mit den Streikenden vom Main-Echo in Aschaffenburg in Franken in den Ausstand. Auch in Augsburg, Weiden, Amberg und Suhl wurde gestreikt.

     

    Streik beim Mannheimer Morgen 28 5 2018 ver.di Streik beim Mannheimer Morgen
    FNP und Main Echo ver.di Streikende von Frankfurter Neue Presse und Main Echo in Aschaffenburg

    Kolleginnen und Kollegen von der Frankenpost (Hof), dem Neuen Tag (Weiden) und der Amberger Zeitung trafen sich zur Streikversammlung in Windischeschenbach.

    Die nächste Tarifrunde ist am 4. Juni in Berlin.

    Suhl 28 5 2018 Doreen Huth Redakteur*innen und Volos und Solidarische vom Content in Suhl