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    Solidaritätsstreik mit den Druckern in Stuttgart

    Solidaritätsstreik mit den Druckern in Stuttgart

    Auch für die Journalistinnnen und Journalisten der dju in ver.di sind die Tarifverhandlungen für Tageszeitungsredaktionen noch nicht vorbei - Die dju ist nicht in der Friedenspflicht

    Deshalb: Redakteurinnnen und Redakteure sowie Verlagsangestellte bei der solidarischen Arbeitsniederlegung in der Tarifrunde Druck.

    Die dju in ver.di will mehr: Tarifkommission lehnt Tarifergebnis ohne Reallohnsteigerungen für Zeitungsjournalist*innen ab. Der Tarifvertrag wird von der dju in ver.di nicht nachgezeichnet. Das hat die Tarifkommission der dju in ver.di am 5. November in Berlin beschlossen. Die dju ist nicht in der Friedenspflicht. Das vom Deutschen Journalisten-Verband (DJV) mit dem Bundesverband Deutscher Tageszeitungsverleger (BDZV) erzielte Ergebnis mit einer Gehaltserhöhung von 1,9 Prozent ab Mai 2018 und 2,4 Prozent ab Mai 2019 bei einer Laufzeit bis Ende Juli 2020 ist zu weit entfernt von der Forderung der dju in ver.di nach Reallohnsteigerungen. Die Inflation liegt aktuell laut Statistischem Bundesamt bei 2,3 Prozent.

    Dazu die dju-Tarifinfos vom 7. November 2018 mit der Begründung für die Ablehnung und der Aufruf zu Solidaritätsstreiks mit den Drucker*innen vom 14. November 2018.