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    Neue Broschüre: Journalismus und Persönlichkeitsrechte

    Neue Broschüre: Journalismus und Persönlichkeitsrechte

    Journalismus und Persönlichkeitsrechte Hansen Kommunikation/LanaStock Journalismus konkret "Journalismus und Persönlichkeitsrechte"

    Kritische Berichterstattung ist konfliktträchtig: Eine Orientierung in der Reihe "Journalismus konkret"

    Im Spannungsfeld von Pressefreiheit und Persönlichkeitsrechten: Eine Hilfe für die tägliche Praxis von Reporterinnen und Reportern

    15.11.2021

    Eine kritische Berichterstattung ist konfliktträchtig: Streitigkeiten darüber, was die Presse schreiben darf und wann Persönlichkeitsrechte überwiegen, sind an der Tagesordnung. Zunehmend versuchen betroffene Unternehmen oder Einzelpersonen mithilfe spezialisierter Anwaltskanzleien gegen kritische Veröffentlichungen vorzugehen, zum Teil mit präventiven Drohschreiben. „Wenn Sie das schreiben, verklage ich Sie“. Dieser Titel einer Studie der Otto-Brenner-Stiftung hat es im Jahr 2019 auf den Punkt gebracht. Abmahnungen wegen Veröffentlichungen stellen für Medienschaffende ein erhebliches (auch finanzielles) Risiko dar.

    Hohe Anforderungen

    Die Abwägung zwischen Pressefreiheit und Persönlichkeitsrechten ist mitunter schwierig. Die Rechtsprechung stellt seit jeher hohe Anforderungen an die journalistische Arbeit, wenn über einzelne Personen oder Unternehmen berichtet wird. Aber welche sind das nochmal genau?

    Diese Broschüre gibt einen komprimierten Überblick, was im Spannungsfeld von Pressefreiheit und Persönlichkeitsrechten zu beachten ist. Weil es im Presserecht aber immer auf eine Abwägung der widerstreitenden Interessen ankommt, kann sie nur eine grobe Orientierung bieten.