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    Berliner Mediensalon: Politik und Medien - Wer gibt den Takt …

    28.09.2020, 19:00 – 20:30taz, Friedrichstraße 21, 10969 Berlin

    Berliner Mediensalon: Politik und Medien - Wer gibt den Takt an?

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    Berliner Mediensalon am 28. September 2020

    "Politik und Medien - Wer gibt den Takt an?"

    Montag 28. September 2020
    ab 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)
    taz Kantine, Friedrichstr. 21, 10969 Berlin

    Der Mediensalon wird auch via Crowdcast übertragen.

    Anmeldung

    Im Jahr vor der Bundestagswahl und der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus debattieren wir im Mediensalon, wie das Verhältnis zwischen Politik und der so genannten vierten Gewalt, den Medien, ist.

    Es diskutieren

    • Laura Hofmann, Pressesprecherin der Grünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus
    • Paulina Fröhlich, Leiterin des Programmbereichs Zukunft der Demokratie des Progressiven Zentrums
    • Cosima Kopp, Chefredakteurin UnAufgefordert, Studierendenzeitung Humboldt-Universität
    • Prof. Dr. Elizabeth Prommer, Direktorin des Instituts für Medienforschung, Lehrstuhl für Kommunikations-und Medienwissenschaft Universität Rostock

    Moderation:
    Charlotte Bauer, Reporterin Berliner Morgenpost

    Medien bieten nicht nur Unterhaltung und Service, sondern nehmen eine entscheidende Rolle in demokratischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen ein: Sie stellen Öffentlichkeit her. Erst durch Medien erreichen Themen, Diskussionen oder Entscheidungen der Politik die Bürger*innen.

    Politik – so lautet ein geflügeltes Wort in der Berliner Republik – ist nur das, was in den Medien stattfindet. Allein Medienpräsenz bietet heute die Legitimationsgrundlage für den politischen Betrieb. Das höchste Gut für eine*n Politiker*in ist heute das Produkt »Aufmerksamkeit«. Gibt es eine zu große Nähe zwischen den politischen Akteur*innen und den Beobachter*innen, den Medien?

    Im Jahr vor der Bundestagswahl und der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus wollen wir debattieren, wie das Verhältnis zwischen Politik und der so genannten vierten Gewalt, den Medien, ist.

    Kontrollieren die Medien die Politik oder lassen sie sich von der Politik vorgeben, was publiziert wird? Oder trifft die These aus dem Fazit einer Studie von Prof. Dr. Thorsten Faas (übrigens Gast im Berliner Mediensalon im August 2020) und Dr. Mona Krewel zu: »Das Verhältnis zwischen Medien und Politik kann aus wissenschaftlicher Sicht am besten unter Rückgriff auf die Interdependenzthese beschrieben werden.« Medien und Politik sind voneinander abhängig, es kommt teilweise zu einer Symbiose. Das politische System agiert medialer, das Mediensystem agiert politisch.

    Einleitung:
    Paulina Fröhlich zur Studie des Progressiven Zentrums
    »Wer spricht für wen? – Die Talkshow-Gesellschaft«

    Ob als »Ersatzparlament« verklärt oder als »Quasselrunde« polemisiert: Politische Talkshows sind nicht nur ein populäres Fernsehformat, sondern auch beliebter Untersuchungsgegenstand wissenschaftlicher Studien, journalistischer Analysen oder privater Gespräche. Der »Talk über den Talk« wird mittlerweile fast leidenschaftlicher geführt als manch eine Sendung selbst. Themensetzung, Gäst*innenauswahl, Sendungstitel, Diskursführung – nahezu jeder Aspekt gerät regelmäßig auf den Prüfstand. Nicht immer mit überzeugenden Argumenten, häufig auch mit persönlichen Empfindlichkeiten.

    Die Studie von Fröhlich und Johannes Hilje untersucht, wie es um die Repräsentation gesellschaftlicher Bereiche und politischer Ebenen in öffentlich-rechtlichen Talkshows bestellt ist.

    Anmeldung

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    Der Berliner Mediensalon wird in Kooperation von Jugendpresse Deutschland und meko factory – Werkstatt für Medienkompetenz gGmbH veranstaltet,  gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Berlin  und unterstützt von der Otto-Brenner-Stiftung.

    #Mediensalon ist eine Kooperation von Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, Deutscher Journalistenverband DJV Berlin – JVBB e.V. und #mekolab.

     

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