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    Corona und kein Ende: Wie schlagen sich Medien in der Krise?

    27.01.2021, 19:00Online-Veranstaltung

    Corona und kein Ende: Wie schlagen sich Medien in der Krise?

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    Seit rund einem Jahr dominiert die Corona-Krise die Schlagzeilen. Wir diskutieren, wie ausgewogen und umfassend ist die Berichterstattung?

    Mediensalon am 27. Januar 2021 mit:

    • Franziska Augstein, SPIEGEL-Kolumnistin "Post von Augstein" und SZ-Autorin

    • Alexandra Borchardt, Professorin für Medienwandel an der UdK Berlin

    • Steffen Grimberg, freier Medienjournalist und Vorsitzender DJV Berlin-JVBB

    • Marvin Schade, Founding Editor "Medieninsider"

    Moderation: Susanne Lang, Programmdirektorin gem. mekofactory und freie Journalistin

    Anmeldung

    "Mir wird schlecht dabei" – so deutlich wie Christian Drosten werden Kritiker selten. Der Chefvirologe der Berliner Charité ärgerte sich zu Beginn der Corona-Pandemie über die Personalisierung der Berichterstattung statt einer Beschäftigung mit Inhalten. Im November klang er versöhnlicher: Vor allem bei öffentlich-rechtlichen Sendern wie ZDF und Deutschlandfunk sieht er nun "eine Annäherung des Journalismus an Wissenschaftsinhalte".

    Andere machen gerade bei den Öffentlich-Rechtlichen Defizite aus. "Die Regierungssprecher" titelte der SPIEGEL. Im Fokus vor allem: die Berichterstattung über die Lockdown- und Impfpolitik. "Die Welt" hatte gar den Eindruck, nicht "die Politik, sondern die Kritik sei der eigentliche Skandal".

    Über Zuspruch bei der Bevölkerung können Medien indes nicht klagen: Bei der Beschaffung von Informationen zum Corona-Virus setzen gut 41 Prozent der Deutschen auf traditionelle Medien wie den Öffentlich-rechtlichen Rundfunk und dessen Onlineangebote. Auf Platz zwei liegen überregionale Tageszeitungen und politische Wochenmagazine.

    Corona und kein Ende – die Berichterstattung über die Pandemie dominert die Medien seit Frühjahr 2020. "Wann und wie hat sich DIE ZEIT mit dem Coronavirus angesteckt?" Diese Frage stellte sich Designer Christian Laesser. Er hat die entsprechenden Artikel der Ausgaben der Wochenzeitung rot markiert. Spannend zu sehen, wie häufig Texte mit Corona-Bezug in den einzelen Ausgaben zu finden sind. Seine Visualisierungen aller Ausgaben des Jahres 2020 finden sich unter christianlaesser.com.

    Was also ist dran an der Kritik? Wie ausgewogen und umfassend ist die Berichterstattung? Und wie sind die Medienhäuser und Rundfunkanstalten selbst aufgestellt: Kommen sie gut durch die Krise? Oder rächt sich der Sparkurs der vergangenen Jahre?
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    #Mediensalon ist eine Kooperation von Deutscher Journalistinnen- und Journalisten-Union dju in ver.di,  Deutscher Journalistenverband DJV Berlin – JVBB e.V. und #mekolab, unterstützt von Landau Media.

    Medienpartner des Mediensalons ist "M - Menschen Machen Medien"

    Anmeldung

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    Medienpartner des Mediensalons

    Logo des Podcast des Medienmagazins Menschen Machen Medien: Ein rotes M trägt türkisblau-schwarze Kopfhörer
    © Petra Dreßler