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    Diskussion um Gemeinsamkeiten und Unterschiede im deutschen und …

    20.03.2019, 20:00Nordkurve, Rothenburger Straße 51a, Nürnberg

    Diskussion um Gemeinsamkeiten und Unterschiede im deutschen und russischen Journalismus

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    Veranstaltung am 20. März in Nürnberg in der Nordkurve

    Wie arbeitet und lebt es sich als Journalistin, als Journalist in Russland? Welche Schwerpunktthemen haben dortige Medien, wie unterscheiden sich die Berichterstattung, aber auch die Arbeitsweise, von jener unserer Medien? Um diese Fragen wird es bei einer Begegnung mit Medienschaffenden aus Wladimir gehen.

    Ein spannender Diskussionsabend dürfte sich damit am Mittwoch, 20. März 2019, ab 20 Uhr in der Nordkurve, dem Domizil der Neuen Deutschen Medienmacher in der Rothenburger Straße 51a in Nürnberg entwickeln. Denn einige der heimischen NDM-Mitglieder haben ihre familiären Wurzeln in den Ländern der früheren Sowjektunion.

    An diesem Abend sollen vor allem die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten in der Arbeitsweise von Journalistinnen und Journalisten in Russland herausgearbeitet werden. Welche Schwerpunktthemen haben dortige Medien, wie unterscheidet sich die Berichterstattung von jener deutscher Medien? Um diese Fragen wird es bei einer Begegnung mit Medienschaffenden aus Wladimir gehen. Die Diskussionsleitung übernehmen NZ-Redakteurin Ella Schindler und dju-Sprecher Klaus Schrage.

    Journalistische Gäste aus Erlangens Partnerstadt Waldimir - und damit auch Teilnehmer am Podiumsdiskussion - sind Julia Kusnezowa, Karina Romanowa und Andrej Liwschiz. Julia Kosnezowa ist Chefredakteurin des ehemals staatlichen, heute aber privaten Senders TV6. Dieser bietet ein regionales Programm, wobei unsere Kollegin aus Wladimir auch die Nachrichten moderiert. Sie sagt: "Meine Arbeit ist die Allerbeste!".

    Die studierte Psychologin Karina Romanowa arbeitet bei Gubernia 33, einem vor fünf Jahren gegründeten staatlichen Sender. Sie ist dort unter anderem für den Internetauftritt zuständig. Nikolaj Liwschiz schließlich arbeitet als Chefredakteur von Prisyw, einer Zeitung, die Ende Juli 2017 zum hundertjährigen Jubiläum ihres Bestehens ihre Druckfassung einstellte und seither nur noch als Internetzeitung mit Stream-Diensten und TV-Angeboten erscheint. Begleitet wird die journalistische Troika von Wjatscheslaw Kartuchin, Direktor der Akademie für Verwaltung und Wirtschaft der Region Wladimir.