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    Fachgruppe Medien wählt neuen Vorstand – Manfred Kloiber als Vorsitzender bestätigt

    09.02.2019

    Immer mehr Festanstellungen weichen prekären Arbeitsverhältnissen - Fachgruppe Medien kämpft für soziale Absicherung aller Beschäftigten

    Von Presse über Rundfunk bis Film und Kino: Die Fachgruppe Medien in ver.di vertritt die Interessen von 40.000 Medienschaffenden in Deutschland. Auf ihrer Bundeskonferenz in Berlin hat sie sich nun für die nächsten Jahre neu aufgestellt. Die Delegierten wählten heute einen neuen Vorstand. Manfred Kloiber, seit 2015 Bundesvorsitzender, wurde in seiner Funktion bestätigt.

    Der erfahrene Hörfunkjournalist und Gewerkschafter sieht in den nächsten Jahren vor allem den Kampf um bessere Beschäftigungsbedingungen im Zentrum der Auseinandersetzungen: „Wir sehen es im öffentlich-rechtlichen Rundfunk genauso wie am Filmset: Immer mehr Festanstellungen weichen prekären Arbeitsverhältnissen. Viele Kolleginnen und Kollegen wollen zwar als Freie arbeiten, doch bei weitem nicht alle“, stellte Kloiber fest. „Als Gewerkschaft kämpfen wir deshalb dafür, dass alle Beschäftigten sozial abgesichert sind. Das heißt zum Beispiel beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Schluss mit der weiteren Auslagerung von Jobs und endlich volle Mitbestimmungsrechte für freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Personalrat.“

    Die weiteren Mitglieder des neuen Vorstands sind und vertreten folgende Säulen: Andrea Valentiner-Branth (öffentlich-rechtlicher Rundfunk), Daniela Rößler (öffentlich-rechtlicher Rundfunk), Peter Freitag (dju) Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union), Tina Groll (dju), Gerhild Hustädt (dju), Thomas Winzberg (Kino), Gunter Eschke (Film) sowie Richard Wilde als Jugendvertreter und Monika Grüning als Seniorenvertreterin.

    Darüber hinaus verabschiedeten die Delegierten eine Resolution für eine stärkere Moderation von Kommentarspalten in sozialen Netzwerken. „Medien sind verantwortlich für das, was auf ihren Social-Media-Auftritten geschieht“, heißt es darin. Verlage und Redaktionen werden aufgefordert, „ihre Social-Media-Auftritte stärker zu moderieren, das heißt, auf Einhaltung der Regeln für einen fairen Umgang miteinander zu achten, Verstöße zu sanktionieren und falschen Behauptungen Klarstellungen entgegenzusetzen.“

    Pressekontakt

    Cornelia Berger
    Bundesgeschäftsführerin
    Deutsche Journalistinnen- und Journalisten Union dju in ver.di
    Leiterin Bereich Medien und Publizistik Paula-Thiede-Ufer 10
    10179 Berlin
    Telefon: 030-6956 2320
    Mobil: 0160-152 88 27
    E-Mail: cornelia.berger@verdi.de