Kräftiger Tarifabschluss für Beschäftigte der Nachrichtenagentur Reuters

Pressemitteilung vom 23.02.2022

Für eine Laufzeit von 12 Monaten beträgt das Volumen der Tariferhöhungen durchschnittlich gut 3,5 Prozent

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat zusammen mit dem DJV in Tarifverhandlungen mit der Geschäftsführung der Nachrichtenagentur Reuters eine Tarifeinigung für die bundesweit 111 Beschäftigten der Redaktionen in Berlin, München, Düsseldorf und Frankfurt am Main erzielt. Für eine Laufzeit von 12 Monaten beträgt das Volumen der Tariferhöhungen durchschnittlich gut 3,5 Prozent. Die ab April 2022 geltenden Tariferhöhungen entfalten mit einer Festbetragserhöhung um monatlich 130 Euro für viele Beschäftigte eine überdurchschnittliche Erhöhung über einem Ausgleich der gestiegenen Lebenshaltungskosten dar und für höhere Tarifgruppen wird mit der Festbetragserhöhung von 110 Euro der Inflationsausgleich gewährleistet. Zusätzlich wird eine einmalige Corona-Prämie von 400 € im März 2022 ausgezahlt, sowie durch dauerhafte Leistungszulage zwischen 300 bis 1100 € im Jahr ein weiterer Gehaltszuwachs erreicht. Für die Volontäre und Einstiegsgehälter wurden für künftige Neueinstellungen neue Gehaltsgruppen vereinbart, die weiterhin oberhalb anderer Einstiegsgehälter beispielsweise bei Tageszeitungen und Zeitschriften liegen.

"Das Ergebnis kann sich branchenweit sehen lassen. Thomson Reuters ist weltweit und mit seinen Redaktionen in Deutschland eine erfolgreiche Nachrichtenagentur", sagte der Verhandlungsführer und dju-Landesgeschäftsführer von Berlin-Brandenburg, Jörg Reichel. „Das Ergebnis ist eine Anerkennung für die anspruchsvolle Arbeit in den Redaktionen und Reportage-Teams. In intensiven Verhandlungen konnten wir in zwei Gesprächsrunden eine schnelle und vor allem zufriedenstellende Tarifeinigung erreichen“, bewertete Reichel das Tarifergebnis.

 

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