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    dju in ver.di protestiert gegen Verfolgung von Medienschaffenden in Belarus

    08.02.2021

    Die Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di Monique Hofmann und die Bundesvorsitzende der dju in ver.di Tina Groll haben in einem Brief an den belarussischen Botschafter in Deutschland gegen die Repressionen gegenüber Medienschaffenden in Belarus protestiert. „Die Verfolgung von Journalistinnen und Journalisten, die Unterdrückung der Zivilgesellschaft und die systematische Aushebelung von Menschenrechten wie der Pressefreiheit müssen sofort beendet werden“, fordern Hofmann und Groll darin.

    Mit Entsetzen habe man die Berichte der belarussischen Partnergewerkschaft BAJ aufgenommen, nach denen Dutzende Medienschaffende im vergangenen Jahr Opfer gewalttätiger Übergriffe geworden sind, zahlreiche Medien geschlossen wurden und Journalistinnen und Journalisten auch zunehmend strafrechtlicher Verfolgung ausgesetzt sind. Elf Medienschaffende sitzen derzeit in Haft.

    Die Bundesgeschäftsführerin und die Bundesvorsitzende der dju in ver.di forderten die belarussische Regierung auf, die Strafverfahren gegen Journalistinnen und Journalisten fallenzulassen und die inhaftierten Medienschaffenden unverzüglich frei zu lassen, die Zensur und die Schließung unabhängiger Medien zu unterlassen und sicherzustellen, dass Journalistinnen und Journalisten ungehindert ihrer Arbeit nachgehen können.

    Pressekontakt

    Monique Hofmann
    Bundesgeschäftsführerin
    Deutsche Journalistinnen- und Journalisten Union dju in ver.di
    Paula-Thiede-Ufer 10
    10179 Berlin
    Telefon: 030-6956 2322
    Mobil: 0171 8145205
    E-Mail: monique.hofmann@verdi.de