Weitere Druckereien und Zeitungen im Streik

Pressemitteilung vom 18.05.2016

Große Betriebe in Bayern sind dabei

Seit heute früh sind weitere Druck- und Zeitungsbetriebe in Bayern im Streik. Dem Aufruf von ver.di folgten Beschäftigte bei der Nürnberger Nachrichten und der Nürnberger Zeitung, bei Pressedruck Augsburg (Augsburger Allgemeine), beim Oberbayerischen Volksblatt in Rosenheim sowie in der Redaktion und im Verlag der tz und dem Münchner Merkur.

Fortgesetzt wird der Streik in der Druckerei der Süddeutschen Zeitung in München, dem sich heute die Redakteurinnen und Redakteure und Verlagsbeschäftigte angeschlossen haben.

Mit ihren Warnstreiks  unterstützen die Beschäftigten die Forderungen nach Lohn- und Gehaltserhöhungen in den Tarifbereichen Druckindustrie, Redakteur/innen an Tageszeitungen und Beschäftigte in den bayerischen Zeitungsverlagen. In allen drei Tarifgebieten fordert ver.di 5 %, bei den Redakteur/innen soll es mindestens 200 €, für die Verlagsbeschäftigten mindestens 150 € mehr geben.

Bei den Verhandlungen machten die Arbeitgeberverbände bisher folgende Angebote: für die Druckindustrie 1,2 % für eine Laufzeit von 18 Monaten (bei 2 Nullmonaten), für Redakteur/innen 2 % für 24 Monate (bei 4 Nullmonaten) und für das bayerische Zeitungsverlagsgewerbe 3% für 25 Monate (bei 5 Nullmonaten).

Die Streiks werden in den kommenden Tagen fortgesetzt.

Für die Druckindustrie wird am 24./25. Mai in Berlin weiter verhandelt, für die Zeitungsverlage Bayern am 3. Juni in München. Für die Redakteur/innen ist der nächste Verhandlungstermin noch nicht bekannt.

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