ZEIT ONLINE: ver.di ruft zu einer Aktion vor der Redaktion auf

Pressemitteilung vom 23.02.2022

Aktive Mittagspause für bessere Tarifverhandlungen zur Angleichung der Arbeitsbedingungen

Seit Januar 2022 verhandeln dju/ver.di und der DJV Berlin-JVBB über den Tarifvertrag für die rund 220 Beschäftigten von ZEIT ONLINE mit der Hamburger Geschäftsführung. Vor der kommenden 3. Tarifverhandlung am 28. Februar 2022 will ver.di ein Zeichen für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei ZEIT ONLINE setzen. Nach über 25 Jahren ZEIT ONLINE fordert ver.di, die Arbeitsbedingungen zwischen Print und Online auf 100 Prozent anzugleichen. Die Arbeitgeberin blockiert bei einem wichtigen Thema: Der Absenkung der Arbeitszeit auf die tariflich vorgesehenen 36 Stunden (Redaktion) / 35 Stunden (Verlag) bzw. höhere Vergütung für alle, die ihre Arbeitszeit beibehalten wollen. ver.di erwartet zudem höhere Löhne für Studierende. 

dju/ver.di und DJV-Berlin rufen daher die Beschäftigten von Redaktion und Verlag am kommenden Donnerstag, dem 24. Februar 2022,  in der Zeit von 12:15 – 12:45 Uhr auf, gemeinsam eine aktive Mittagspause vor der Tür von ZEIT ONLINE zu machen. (Adresse: ZEIT ONLINE Askanischer Platz 1, 10963 Berlin) "Wir als ver.di fordern eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei ZEIT ONLINE. Die Geschäftsführung ist bereit, in höhere Gehälter zu investieren, verweigert aber Gespräche über eine Absenkung oder Ausgleich der Arbeitszeit", sagte der Verhandlungsführer und dju-Landesgeschäftsführer von Berlin-Brandenburg, Jörg Reichel. „Die Beschäftigten arbeiten ca. 30 Prozent unter Tarif, der für die Beschäftigten der Zeit in Hamburg gilt. Die Berliner Redaktionen der Wochenzeitung Die Zeit und ZEIT ONLINE arbeiten immer enger zusammen und werden auch bald in Berlin unter ein Dach umziehen und zusammenarbeiten. Unterschiedliche Arbeitszeiten und Gehälter machen dann keinen Sinn mehr.“

 

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