33. Journalismustag am 25. Januar 2020 im ver.di-Haus in Berlin

    Der 33. Journalismustag der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di beschäftigt sich unter dem Titel "Hinschauen, weghören, einstehen? Alles eine Frage der Haltung" mit der Bedrohung von Journalist*innen, Hate Speech, Wording und der Recherche am rechten Rand. Außerdem wird die Frage gestellt, welche Rahmenbedingungen die Politik schaffen muss, um Journalismus mit Haltung zu ermöglichen und die Pressefreiheit zu schützen. Kann Konstruktiver Journalismus Visionen und Lösungen bieten anstelle von Hysterie und Skandalen? Und wo endet der Journalismus und wo beginnt der Aktivismus?

    Zur Anmeldung

    Programm:

    9.00 Uhr Anmeldung und Get-together bei Kaffee

    9.45 Uhr Begrüßung

    Tagesmoderation: Tina Groll

    10.00 Uhr Eröffnung
    Christoph Schmitz, ver.di-Bundesvorstand

    10.15 Uhr Keynote
    Eine Ermutigung: Haltung haben, Haltung zeigen, Angriffe abwehren
    Claudia Neumann, Sportreporterin beim ZDF

    11.00 Uhr Keynote
    Ein Blick ins Ausland: Journalist*innen zwischen den Fronten
    Tomasz Piątek, polnischer Publizist und Schriftsteller

    11.30 Uhr Podiumsdiskussion
    Was können Journalist*innen von ihren Arbeitgebern angesichts der Bedrohung von rechts erwarten und wie stellen sich Sender und Verlage auf?

    • Jana Hahn, Chefredakteurin MDR aktuell
    • Sonja Schwetje, Chefredakteurin n-tv
    • Oliver Haustein-Teßmer, Chefredakteur Lausitzer Rundschau
    • Johannes Filous, Fotograf, Straßengezwitscher
    • Jasper Prigge, Rechtsanwalt

    Moderation: Miriam Scharlibbe

    12.30 Uhr Mittagspause

    13.30 Uhr Fishbowl im Foyer
    Raus aus der Blase und miteinander reden: Über den Umgang mit Andersdenkenden

    Franzi von Kempis, Videojournalistin, Autorin von "Anleitung zum Widerspruch" und Macherin von "Die besorgte Bürgerin"
    Ebru Taşdemir, Publizistin und Journalistin
    Moderation: Tina Fritsche

    14.15 Uhr Workshops

    1. Hate Speech im Netz: Wie reagieren auf Hass, Hetze und Gewalt?
    Teresa Bücker, Journalistin und Aktivistin

    2. Sprache und Haltung: Warum differenzierte Worte wichtig sind und wie das geht
    Konstantina Vassiliou-Enz, Neue deutsche Medienmacher

    3. Wording and Framing: Welche Sprache verwenden die Rechten?
    Simone Rafael, Amadeu-Antonio-Stiftung, Chefredakteurin belltower.news

    4. Recherchieren am rechten Rand: Über investigatives Arbeiten im rechtsradikalen Milieu
    Arndt Ginzel, freier Investigativjournalist

    5. Konstruktiver Journalismus: Visionen und Lösungen anstelle von Hysterie und Skandalen
    Katharina Wiegmann, Perspective Daily

    15.15 Uhr Kaffeepause

    16.00 Uhr Film und Gespräch: Wo endet der Journalismus und wo beginnt der Aktivismus?
    Henriette Löwisch, Leiterin Deutsche Journalistenschule (DJS), mit Studierenden der DJS

    16.30 Uhr Podiumsdiskussion
    Welche Rahmenbedingungen muss die Politik schaffen, um Journalismus mit Haltung zu ermöglichen und Journalist*innen zu schützen?

    • Lorenz Caffier, Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, CDU (angefragt)
    • Lars Klingbeil, Generalsekretär, SPD (angefragt)
    • Bodo Ramelow, Die Linke (angefragt)
    • Katrin Göring-Eckardt, Bündnis 90/Die Grünen (angefragt)
    • Nicola Beer, Vizepräsidentin Europäisches Parlament, FDP (angefragt)
    • Uwe Lübking, Deutscher Städte- und Gemeindebund

    Moderation: Cornelia Berger

    17.30 Uhr Schlusswort

    Anmeldung

    Vorabendparty am 24. Januar 2020 ab 19.30 Uhr im Deutschen Architektur Zentrum (DAZ), Köpenicker Straße 48/49

    Für die Übernachtung bei Anreise am Vorabend ist im Hotel Ibis (An der Schillingbrücke 2, 10243 Berlin, Tel: 030 / 25 76 03 44) in direkter Nähe zum Veranstaltungsort ein begrenztes Kontingent an Hotelzimmern reserviert.

    Wer sich bis spätestens 16. Dezember 2019 unter dem Kennwort „Journalismustag” anmeldet, sichert sich den Platz. Das Hotel muss selbst gezahlt werden. Für ver.di Mitglieder gibt es einen Hotelkostenzuschuss von 20 Euro gegen Nachweis der Hotelquittung, auch bei eigener Hotelbuchung. Außerdem übernimmt ver.di für Mitglieder unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel einen Fahrtkostenzuschuss in Höhe von 10 Cent pro Kilometer Entfernung einfache Fahrt.

    Zur Anmeldung

    Hinweis für alle Interessentinnen und Interessenten

    Die Teil­nah­me an der Ver­an­stal­tung ist für ver­.­di-Mit­glie­der kos­ten­los, die­je­ni­gen, die (noch) nicht ver­.­di-Mit­glied sin­d, ­zah­len einen Un­kos­ten­bei­trag in Hö­he von 25 Eu­ro.

    Lage DAZ

    Lage DAZ
    Foto/Grafik: DAZ

    Ausladungsklausel

    Die Ver­an­stal­te­rin be­hält sich vor, von ih­rem Haus­recht Ge­brauch zu ma­chen und Per­so­nen, die rech­ten Par­tei­en oder Or­ga­ni­sa­tio­nen an­ge­hö­ren, der rech­ten Sze­ne zu­zu­ord­nen sind oder be­reits in­der Ver­gan­gen­heit durch ras­sis­ti­sche, na­tio­na­lis­ti­sche, se­xis­ti­sche, ho­mo­pho­be, an­ti­se­mi­ti­sche oder sons­ti­ge men­schen­ver­ach­ten­de Äu­ße­run­gen oder Ta­ten in Er­schei­nung ge­tre­ten sin­d, den Zu­tritt zur Ver­an­stal­tung zu ver­weh­ren oder von die­ser aus­zu­schlie­ßen.

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