Pressefreiheit

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    Veranstaltungen Petra Dreßler/Fotolia Veranstaltungen

    Hier wollen wir auf kommende Veranstaltungen mit dem Thema Pressefreiheit aufmerksam machen und auch die Möglichkeit bieten, die Berichte über die Veranstaltungen schnell zu finden.

     

    Journalismus ist kein Verbrechen. Postkartenmotiv für Aktion zur Unterstützung der verhafteten Journalisten in der Türkei dju Hessen Journalismus ist kein Verbrechen

    Deutschlandbesuch von Mustafa Kuleli

    Türkei: 150 Journalistinnen und Journalisten im Gefängnis, viele weitere im Exil. Ihr Vergehen? Sie sind Journalist_innen. Ihre Perspektiven? Düster. Nach dem Referendum hat Staatspräsident Erdogan den bereits seit Juli vergangenen Jahres geltenden Ausnahmezustand um weitere drei Monate verlängert. Damit können die verhafteten Medienschaffenden bis zu fünf Jahre ohne Verfahren festgehalten werden. Unterstützung und Beistand erhalten inhaftierte wie exilierte Kolleginnen und Kollegen von der Türkischen Journalistengewerkschaft TGS, die dafür im Januar den Willy-Brandt-Preis für besonderen politischen Mut verliehen bekommen hat.

     

    Mustafa Kuleli, Generalsekretär der türkischen Journalistengewerkschaft TGS Martha Richards Mustafa Kuleli, TGS-Generalsekretär

    Nun wird TGS-Generalsekretär Mustafa Kuleli auf Einladung der dju in ver.di nach Deutschland kommen und zwischen dem 4. und dem 10. Mai Station in Stuttgart, Frankfurt a.M., Braunschweig, Hamburg und Berlin machen, um über die aktuelle Situation der Journalistinnen und Journalisten in der Türkei zu berichten:

    • 4. Mai 2017 Stuttgart: Diskussion im Gewerkschaftshaus
    • 5. Mai Frankfurt a.M.: 18:30 Veranstaltung beim DGB
    • 6. Mai Braunschweig: Pressegespräch und Diskussionsveranstaltung
    • 8. Mai: Abendveranstaltung im Hamburger Gewerkschaftshaus
    • 9. Mai: Pressegespräch in Hamburg, am Abend eine Veranstaltung in Berlin

     

     

     

    Berichte von Veranstaltungen

    • # FreeDeniz: Demos für die Pressefreiheit in der Türkei in Münster und Nürnberg

      Fahrradkorso Münster Angelika Osthues Fahrradkorso in Münster für die Pressefreiheit in der Türkei

      Rund 300 Menschen trafen sich heute, 10. März 2017, in Münster auf dem Prinzipalmarkt zu einer Kundgebung mit anschließendem Fahrradkorso in Münster, um für die Freilassung von Deniz Yücel und allen anderen inhaftierten Journalistinnen und Journalisten in der Türkei zu demonstrieren. Zum Protest gegen die Verletzung der Pressefreiheit war vom gerade gegründeten #FreeDeniz-Bündnis Münster aufgerufen worden, zu dem zahlreiche Organisationen aus der Region gehören. Für die dju in ver.di war der Bezirksvorsitzende Münsterland, Frank Biermann, als Redner dabei.

      In Nürnberg gab es eine Mahnwache vor der Lorenzkirche. Hier sprach das frühere dju-Bundesvorstandsmitglied Georg Escher für die dju in ver.di.

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    • Überall Demonstrationen für Deniz Yücel und die Pressefreiheit

      Demo für Yücel in Berlin Christian von Polentz/Transitfoto Demonstration vor der türkischen Botschaft in Berlin

      Autokorso, Fahrradkorso, Protest: Vor der türkischen Botschaft in Berlin und in vielen anderen deutschen und ausländischen Städten

      In vielen deutschen und ausländischen Städten ist es heute Nachmittag, 28. Februar 2017, zu Demonstrationen sowie Auto- oder Fahrradkorsi (Graz) gekommen. Von Tübingen bis Berlin, von Hamburg bis Wien gingen Kolleginnen und Kollegen, Leserinnen und Leser sowie besorgte Bürger*innen und Politiker*innen auf die Straße, um gegen die Untersuchungshaft für den deutsch-türkischen Journalisten zu protestieren. In Bielefeld gab es eine Mahnwache (Fotos). Auch die dju in ver.di und ver.di als Gesamtorganisation protestierten in Pressemitteilungen und vor Ort gegen die türkische Unterdrückung der Pressefreiheit.

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    • 6. Medientage: #krassmedial

      Medienarbeit heute und morgen

      Am Freitag, 10. Juni 2016, begannen um 19 Uhr die 6. Medientage von ver.di. Vorträge im Plenum und in kleinen Runden wechselten sich bis Sonntagmittag ab. Der erste Referent, Leif Kramp, von der Uni Bremen, referierte über die Veränderungen des Berufsbilds durch die Digitalisierung: "Alles digital, alles neu? Wie haben sich Medienberufe und Arbeitsfelder verändert?" fragte er zur Eröffnung der Medientage in der Bildungsstätte Clara Sahlberg in Berlin-Wannsee. Er riet, sich auf die technischen Entwicklungen neuer Medienformen, von Facebook bis Snapchat, schneller einzulassen und nicht erst auf den Zug aufzuspringen, wenn sich gerade die jugendliche Zielgruppe schon wieder davon verabschiede.

      Am Samstag, 11. Juni 2016, ging es weiter mit dem Referat von Christina Quast, die über Twitter "zwischen Live-Berichterstattung und Recherche" berichtet und viele Tipps zur optimalen Nutzung des Twitter-Mediums gibt.

      Ein ausführlicher Bericht von den Medientagen steht auf M Online.

    • Alltag im Pegida-Land

      Tag der Pressefreiheit im Presseclub Nürnberg

      Zum Tag der Pressefreiheit am 3. Mai lud der Presseclub Nürnberg zwei Journalisten aus Sachsen ein. Der Dresdener Journalist Ulrich hat in den Nürnberger Nachrichten bereits vor der Veranstaltung "Alltag im Pegida-Land" in einem Interview von den schwierigen Arbeitsbedingungen für Journalisten berichtet.

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    • dju-Aktion zum Tag der Pressefreiheit in Hannover

      ver.di-Teufelsenten zu gewinnen beim Pressefreiheitsquiz

      Platz 1: Finnland. Etliche haben es gewusst. Deutschland: Platz 16. Um vier Plätze gefallen. Und USA? Ganz schön schwer. Amerika sehen die meisten vorn im Ranking der Pressefreiheit, liegt aber auf PLatz 41. Türkei: 151. Wurde von den meisten richtig eingeschätzt. Und ganz hinten am Ende der Bewertung, die jährlich von Reporter ohne Grenzen neu ermittelt wird: Nordkorea und Eritrea. China steht auf Platz 176 und Syrien auf 177.

      Es hat den Hannoveranern sichtlich Spaß gemacht, mit Journalistinnen und Journalisten der dju am Kröpcke über Pressefreiheit und was dazu gehört zu diskutieren. Trotz Kälte und Regen zwischendurch an diesem 3. Mai 2016.

      Mehr zur Aktion

      Bilder der Aktion

    • Zwischen Distanz und Nähe zum Filmprojekt

      „Nicht weggucken!“ Das war die zentrale Botschaft der Kriegsberichterstatterin und Investigativjournalistin Düzen Tekkal bei einer Veranstaltung des ver.di-Senderverbands im Hessischen Rundfunk und der dju am 26. April 2016 in Frankfurt am Main. Die Reporterin berichtete von ihren Erfahrungen in Syrien und im Irak, wo sie sich gemeinsam mit ihrem Vater 2014 auf die Suche nach ihren jesidischen Wurzeln machte – und mitten im Kriegsgebiet landete. Herausgekommen ist ein Dokumentarfilm, der allen Teilnehmer/innen der Veranstaltung sichtlich nahe ging.

      Zum Artikel in M Online

    • Journalismus in Zeiten von Shitstorms

      Hasstiraden im Netz, bei denen wenige das Wort führen, müssen gestoppt werden. Plattformbetreiber und Medienhäuser sind gefragt, vielfältigen Meinungsaustausch in guter Diskussionsatmosphäre zu fördern. Das sind einige der Kernaussagen aus der Debatte über "Journalismus in Zeiten von Shitstorms" auf einer gemeinsamen Veranstaltung der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) Hessen und des Journalistinnenbundes Rhein-Main in Frankfurt.

      Zum Artikel von Susanne Schmidt-Lüer

    • Migration. Integration. Kommunikation.

      Migration BdP, Doppelpunkt, dju, PRSH Migration. Integration. Kommunikation.

      Zu dieser Veranstaltung in Hannover gibt es einen Bericht in M Online:

      "Migration. Integration. Kommunikation.“ war der Titel einer gemeinsamen Veranstaltung des Bundesverbands Deutscher Pressesprecher (BdP), der PR-Studierenden der Hochschule Hannover (PRSH) und der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten Union (dju) Niedersachsen/Bremen. Profis aus Politik und Kommunikation beschäftigten sich mit der Frage: „Haben Journalisten und Pressesprecher eine Verantwortung für das Thema Flüchtlinge? Müssen sie gemeinsam dafür sorgen, dass die Stimmung nicht weiter kippt?“ Etwa 70 Zuhörer interessierten sich für die von Hendrik de Boer (FB8/dju) eröffnete Veranstaltung in Hannover.

      Zum ganzen Artikel

    • "Challenge Power" - 11. und 12. März 2016 in Berlin

      In M Online hat Uwe Sievers über die Veranstaltung berichtet:

      "Investigativer Journalismus braucht neue Recherchetechniken und muss sich gegen Überwachung wehren. Deshalb trafen sich in Berlin auf Einladung des Londoner Centre for Investigative Journalism (CIJ) weltbekannte Größen des Journalismus mit Netzaktivisten und Nerds. Unter dem Motto „Challenge Power“ berichteten sie auf dem Logan CIJ Symposium von den Hürden investigativer Berichterstattung und stellten neue methodische Ansätze vor."

      Zum Artikel

    • Demo des Bündnisses für Pressefreiheit in Mainz

      Bündnis Bündnis für Pressefreiheit und unabhängige Berichterstattung Bündnis für Pressefreiheit

      Unter dem Titel "Pressefreiheit stärken – Journalistinnen und Journalisten schützen" hat das Bündnis für Pressefreiheit und Unabhängige Berichterstattung in Mainz zur Demonstration am 20. Februar 2016 aufgerufen. Das Bündnis hat außerdem eine "Gemeinsame Erklärung" zur Pressefreiheit formuliert, die auf der Internetseite des Bündnisses unterzeichnet werden kann. Mitglied des Bündnisses ist ver.di Rheinland-Pfalz.

      Hier unser Bericht von der Veranstaltung:

      Klares Bekenntnis zur Pressefreiheit

      Kaum hatte der Pegida-Ableger „Karlsruhe wehrt sich“ zu einer Demonstration vor dem Südwestrundfunk (SWR) in Mainz aufgerufen, fand sich in Mainz schnell ein neues Bündnis zusammen: Das „Bündnis für Pressefreiheit und unabhängige Berichterstattung. Während vor dem SWR rund 30 Menschen demonstrierten, versammelten sich nicht weit entfernt etwa 300 Gegendemonstranten.

      Zur Verteidigung der Pressefreiheit hatten sich 18 Organisationen zusammengefunden, darunter die Gewerkschaften ver.di und GEW, „Reporter ohne Grenzen“, die Landesverbände von Grünen, CDU, SPD, Linken und FDP, der Zeitungsverlegerverband, Studentenorganisationen der Uni Mainz und etliche mehr.

      Bei dieser Kundgebung sprach neben dem Chefredakteur der Allgemeinen Zeitung, Friedrich Roeingh, und weiteren Kollegen auch der Publizist Michel Friedman, der warnte, dass die Wölfe jetzt ihren Schafspelz ablegen. Die Rede von Andrea Valentiner-Branth, SWR-Journalistin und ver.di-Mitglied, ist als PDF unten dokumentiert.

      Das Bundesvorstandsmitglied der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di, Peter Freitag, war ebenfalls bei der Demonstration für die Pressefreiheit: „Beeindruckend war auch der kurze Beitrag des Fotografen vom Darmstädter Echo, der selbst bei Demonstrationen schon angegriffen wurde.“ Eine Situation, die auch Freitag von Nazi-Demos nicht unbekannt ist. „Die Äußerungen des Kollegen haben klar gemacht, dass das Bekenntnis der Polizei bzw. Polizeiführungen zur Pressefreiheit mitunter nur leeres Gerede ist, weil die Einsatzkräfte vor Ort oft nicht gewillt sind, die KollegInnen vor Übergriffen zu schützen. Stattdessen fordern sie aus Gründen der Bequemlichkeit oder aus welchen Gründen auch immer, die Bedrohten auf, sich einen anderen Standort zu suchen, an dem die Berichterstattung angeblich gefahrlos möglich ist.“

      Doch Freitag unterstreicht, es könne nicht sein, „dass die Feinde der Pressefreiheit bestimmen, an welchen Plätzen in unserem Land unsere Verfassung gilt und wo nicht. Es muss Aufgabe der Sicherheitsbehörden sein, die Geltung der Pressefreiheit und anderer Grundrechte jederzeit und überall durchzusetzen.“ Und abschließend fügt der Kölner Journalist hinzu: „Grundsätzlich hoffe ich, dass vor allem das klare Bekenntnis der Parteien zur Pressefreiheit nicht nur der Tatsache geschuldet ist, dass in Rheinland-Pfalz gerade Wahlkampf ist.“
      sus

    • "Medien im Kreuzfeuer": Diskussion in Nürnberg

      Nürnberg Barbara Schneider Die Wahrheit und die Medien

      "Absolute Wahrheit gibt es nicht" hat die dju Mittelfranken ihren Bericht über eine Veranstaltung im Nürnberger Gewerkschaftshaus mit dem Titel "Medien im Kreuzfeuer" Anfang Februar überschrieben.