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    dju-Tarifinfo: Für Reallohnsteigerungen - Alle müssen raus!

    dju-Tarifinfo: Für Reallohnsteigerungen - Alle müssen raus!

     Es darf wieder gestreikt werden: In den nächsten Tagen und Wochen geht’s weiter mit dem Tarifkampf in den Tageszeitungsredaktionen! Klares Ziel: Reallohnsteigerungen!

    Tariferhöhungen fallen nicht vom Himmel, Tarifverträge schon gar nicht, sie werden von den Gewerkschaften für ihre Mitglieder abgeschlossen. In ihrem Namen fordert die dju in ver.di 4,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr für den journalistischen Nachwuchs. Wir wollen den schönsten Beruf der Welt attraktiver machen für Junge, wir wollen nicht mit Almosen abgespeist werden vom Zeitungsverlegerverband BDZV.

    Obwohl in diversen anderen Branchen im Jahr 2018 bereits Tariferhöhungen zum Teil deutlich über dem Inflationsausgleich vereinbart wurden, bleiben die Zeitungsverleger hartleibig und wollen den rund 13.000 Tageszeitungsjournalistinnen und –journalisten einen weiteren Reallohnverlust zumuten. Obwohl die Arbeitsbelastung steigt, Online-Arbeit dazugekommen ist, der Nachwuchs aus wirtschaftlichen Gründen in Pressestellen und Agenturen flüchtet.

    Wer eine reale Lohnsteigerung will, wer den Nachwuchs in den Redaktionen halten will, beteiligt sich daher an den Streiks in den kommenden Tagen und Wochen. Fragt Eure Gewerkschaftskolleginnen und –kollegen, wann es los geht und was geplant ist - Denn streiken erzeugt nicht nur den notwendigen Druck, sondern macht als gemeinsame Aktion sogar Spaß.

    Am Ende wollen wir Erfolg haben: Und das heißt eine Reallohnsteigerung. Darum geht es jetzt, nachdem wir die Tarifgespräche nach fünf Verhandlungsrunden ohne Vereinbarung eines neuen Termins unterbrochen haben!

    Auf die Plätze, fertig: Streik!

    Und viel Spaß dabei!