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    Wer nicht hören will, muss fühlen

    Wer nicht hören will, muss fühlen

    Stuttgarter Schlossplatz ver.di Mit Spruchbändern auf dem Stuttgarter Schlossplatz

    Nächste Streikwelle startet an der Küste und im Ländle!

    Einziger Vorteil, dass die Verleger die Verhandlungen so lange raus zögern: Die Frühlingssonne lacht und wärmt! Ansonsten sind wir laut, kreativ und werden mehr! Unser Ziel: Keine Nebengleise, sondern ein Abschluss!

    Zu weiteren Streiks ruft die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di vor der vierten Verhandlungsrunde für die rund 13.000 Tageszeitungsjournalistinnen und –journalisten am kommenden Montag (9. April) in Frankfurt/Main auf. Den Auftakt machen Redaktionen in Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein. In Lübeck, Kiel, Stuttgart, Esslingen, Ulm, Oberndorf und Heilbronn haben die Kolleginnen und Kollegen die Arbeit niedergelegt.

    Und für den Verhandlungstag am 9. April ist mit einer deutlichen Ausweitung der Aktionen zu rechnen: „Wir haben den Gehaltstarifvertrag mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) gekündigt, um für unsere Mitglieder ein Ziel zu erreichen: 4,5 Prozent mehr Geld und für den journalistischen Nachwuchs eine überproportionale Mindesterhöhung von 200 Euro. In nunmehr drei Runden haben die Verlegervertreter versucht, die Verhandlungen aufs Nebengleis zu führen und uns einen Preis für eine Erhöhung der Gehälter und Honorare abzutrotzen. Unsere Antwort darauf ist klar und wird von der Mehrheit unserer Kolleginnen und Kollegen mitgetragen und durch Streiks verdeutlicht: Wir wollen keine Scharmützel auf Nebengleisen, sondern endlich unser Ziel erreichen“, erklärte der Verhandlungsführer der dju in ver.di, Matthias von Fintel.

    Viel hilft viel: Streiks werden deutlich ausgeweitet!