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    Attacke in Kopenhagen

    Attacke in Kopenhagen

    dju, EJF und IJF verurteilen die tödlichen Schüsse in Kopenhagen: An der Seite der dänischen Bürger gegen Einschüchterung

    Die Internationale und die Europäische Journalistenföderation hat die tödlichen Schüsse in Kopenhagen auf das Schärfste verurteilt.  Die beiden Journalistenorganisationen, zu denen auch die dju in ver.di gehört, protestieren gegen diese Verbechen, die sich gegen Meinungs- und Pressefreiheit richten. Die Europäische Journalistenföderation stehe gemeinsam mit den angeschlossenen Journalistenföderationen in Europa an der Seite der dänischen Bürger, die sich gegen Einschüchterung wehren und die freie Meinungsäußerung sowie die Pressefreiheit verteidigen, sagte Mogens Blicher Bjerregård, der dänische Vorsitzende der Europäischen Journalistenföderation.

    Am Samstag wurden ein Zivilist getötet und drei Polizeibeamte verletzt, nachdem bewaffnete Männer das Feuer auf das Kulturzentrum Krudttønden eröffnet hatten. Das Thema der Veranstaltung war: „Kunst, Blasphemie und Meinungsfreiheit“. Beim zweiten Anschlag am Sonntagmorgen vor der Hauptsynagoge wurde ein Mann in den Kopf geschossen und erlag später seinen Verletzungen. Zwei Polizeibeamte wurden verletzt.

    An dem Treffen am Samstag hat der schwedische Künstler Lars Vilks teilgenommen, der aufgrund seiner Karikaturen des Propheten Mohammed schon mehrfach Morddrohungen erhalten hatte. François Zimeray, der französische Botschafter in Dänemark, hat als Keynote Speaker ebenfalls an der Debatte teilgenommen. Weder Vilks noch Zimeray wurden verletzt, aber mindestens ein Bürger, der dänische Filmregisseur Finn Nørgaard, wurde bei dem Anschlag getötet.

    Am Sonntag wurde ein weiterer dänischer Staatsbürger, Dan Uzan, getötet, als er die Synagoge Krystalgade während einer Bar-Mitzwa-Feier bewachte. Zudem wurden zwei Polizisten angeschossen.

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