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    Zensur, Haft, Angriffe in der Türkei

    Zensur, Haft, Angriffe in der Türkei

    Internationale Journalistenkonferenz in Istanbul zum Thema "Pressefreiheit in einem polarisierten Land"

    (9. September 2015)

    Die Europäische und die Internationale Journalistenföderation, zu der auch die dju in ver.di gehört, haben den türkischen Premierminister Ahmet Davutoglu aufgefordert, sofort die Blockierung von Nachrichtenorganisationen aufzuheben, die Pressefreiheit einschließlich der Sicherheit der Redaktionsräume zu garantieren und eingesperrte Journalisten endlich freizulassen.

    Nach Medienberichten hat die türkische Telekommunikationsbehörde die Internetseite der Nachrichtanagentur DIHA gesperrt, DIHA Berichte über die Auseinandersetuingen und die Kämpfe im kurdisch geprägten Teil der Türkei. Die Agentur erklärte, es sei beeits das elfte Mal, dass der freie Zugang zu den Online-Diensten der Nachrichtenagentur blockiert worden sei. DIHA berichte unter folgenden Adressen über die Auseinandersetzungen mit den Kurden: www.diclehaber.com , www.diclehaber.com.tr , www.dihanews.net , www.dihanews.com , www.diclenews.com , www.diclenews.org , www.diclehaber.info , www.diclenews.info , www.dihanews.info www.dihahaber.info  and www.diclehaberajansi.info. "All diese Adressen sind von den Behörden gesperrt worde.," erklärte die Agentur.

    Außerdem wurde das Gebäude der Tageszeitung Hürriyet von AKP-Anhängern angegriffenund mit Steinen beworfen.

    Konferenz in Istanbul

    All diese Vorfälle und die Situation der Pressefreiheit und der Journalisten insgesamt will die IJF und die EJF zusammen mit ihrer türkischen Mitgliedsgewerkschaft TGS bei der nächsten internationalen Konferenzam 17. und 18. September in Istanbul aufgreifen. Die Konferenz hat den Titel:  “Fighting for journalists rights and freedoms in a politically polarized country”. 

    Mehr Informationen zum Programm gibt es hier