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    Presserat: Zahl der Beschwerden ist leicht gesunken

    Presserat: Zahl der Beschwerden ist leicht gesunken

    Wichtige Themen 2017 waren die Richtlinie gegen Diskriminierung und der neu autorisierte Presseausweis

    1788 Leser_innen haben sich 2017 beim Deutschen Presserat über Veröffentlichungen in Printmedien oder ihren Online-Auftritten beschwert. Insgesamt sprach der Presserat 21 öffentliche Rügen, 58 Missbilligungen und 153 Hinweise aus, hieß es zur Jahresbilanz heute im ARD- Hauptstadtstudio. 2017 zudem ein wichtiges Thema: Die Diskussion über die Richtlinie gegen Diskriminierung, die überarbeitet wurde. Einen ausführlichen Bericht gibt es in M Online.

    Der Sprecher des Deutschen Presserats 2016/2017, Manfred Protze (dju) nahm besonders zu dieser Frage Stellung.

    Erfreulich war, dass im Jahr 2017 unter Federführung des Presserats wieder die offizielle Autorisierung des Bundespresseausweises durch die Innenministerkonferenz erreicht wurde. "Das schafft Sicherheit für alle Beteiligten. Wir erwarten davon auch eine höhere Akzeptanz journalistischer Arbeit. Die ist überfällig", hatte dazu Cornelia Haß (dju) erklärt, bis Ende 2017 Vorsitzende des Trägervereins des Deutschen Presserats.

    2018/19 wechselte die Position des Vorsitzenden des Trägervereins turnusgemäß zu Kajo Döhring vom DJV, Stellvertreter ist Dirk Platte (VDZ). Sprecher des Presserats ist Volker Stennei (DJV), sein Stellvertreter nun Manfred Protze (dju). Den Beschwerdeausschuss 1 leitet Matthias Wiemer (dju), den Ausschuss 2 Matthias Meinecke (BDZV) den Ausschuss für Redaktionsdatenschutz Johannes Endres (VDZ)