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    Tarif-Streit-Zeitung

    Tarif-Streit-Zeitung

    Tarifstreitzeitung Baden-Württemberg dju/DJV Tarifstreitzeitung

    Streit-Zeitung und Aktionen in Baden-Württemberg

    Offener Brief der Journalisten in Stuttgart an süddeutsche Verleger

    Eine Redaktions-Gruppe aus den Häusern Stuttgarter-Zeitung und Stuttgarter Nachrichten hat die 1. Aktions-Zeitung zur Gehalts- und Honorar-Runde für Redakteurinnen, Pauschalistinnen und Freie an Tageszeitungen rechtzeitig vor der zweiten Verhandlungsrunde am 23. August 2013 fertiggestellt. Rund 6000 Exemplare der "Streit-Zeitung" werden in den kommenden Tagen in die Redaktionen an die Streikverantwortlichen in den Tageszeitungen per Post geliefert.

    Damit können sich alle Redakteurinnen und Redakteure, Freie und Pauschalisten sowie die Verlagsangestellten über den Stand vor der nächsten Verhandlungsrunde informieren und so wissen, was in dieser Tarifauseinandersetzung möglicherweise auf sie zukommt. Außerdem erhalten die Berliner und Brüsseler Korrespondentinnen und Korrespondenten die Aktions-Zeitung.

    Zusätzlich fordern Beschäftigte der Stuttgarter Nachrichten und der Stuttgarter Zeitung, vom Redakteur bis zur freien Journalistin, in einem offenen Brief ihren Verleger und den baden-württembergischen Verhandlungsführer Stefan Bourauel auf, am 23. August in Frankfurt/Main ein konkretes Gehaltsangebot auf den Tisch zu legen. Nach Jahren des Reallohnverlustes für Journalistinnen und Journalisten sei eine von den Verlagen im Norden und Osten gewünschte Indexierung des Gehaltstarifs (siehe Tarif-Streit-Zeitung) abzulehnen. Die süddeutschen Verleger sollten sich nicht vor diesen Karren des Bunds Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) spannen lassen, der nicht in ihrem Interesse sei. "Machen Sie Ihren Mitstreitern aus dem Norden und Osten klar, dass die Auseinandersetzung hauptsächlich hier im Südwesten ausgetragen wird", heißt es in dem Brief.