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    Neue dju-Tarifinfo zur vierten Verhandlungsrunde für Tageszeitungen

    Neue dju-Tarifinfo zur vierten Verhandlungsrunde für Tageszeitungen

    Verleger halten an Kürzungszielen fest – Weiter kein konkretes Gehaltsangebot

    In den Tarifverhandlungen für Tageszeitungsredaktionen verweigern die Verleger noch immer ein konkretes Angebot. „Das Rätselraten, über welche Summen wir eigentlich sprechen, hält an", erklärte der stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, nach der vierten Verhandlungsrunde für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure bei Tageszeitungen.

    Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) lässt keinen Zweifel daran, dass das Ziel spürbare Kürzungen sind. Zu dessen Erreichung setzen die BDZV-Vertreter auf unterschiedliche „Stellschrauben". Am konkretesten sind sie in Bezug auf einzelne Regelungen im Manteltarifvertrag geworden. So sollen etwa das Urlaubsgeld, die tarifliche Jahresleistung oder beides zuerst um einen noch nicht bezifferten Wert gekürzt und dann die abgesenkten Beträge dauerhaft eigefroren werden. Einschnitte sind aber auch an anderer Stelle denkbar.

    „Auch wenn das Gespräch in sachlicher Atmosphäre verlief, bleibt es leider dabei: Noch immer verweigert der BDZV ein konkretes Angebot für eine Erhöhung der Gehälter und Honorare sowie seine Vorstellung zur Dotierung der von ihm geforderten neuen Gehaltsgruppe. Dabei soll es sich offensichtlich um eine reine Niedriglohngruppe handeln", kritisierte Werneke. Zugleich hielten die Verleger an dem von ihnen geforderten Regionalisierungskonzept fest, durch dessen Umsetzung viele Beschäftigte in den Zeitungsredaktionen auf Jahre hinaus ohne Gehaltserhöhung blieben.

    Die Verhandlungen werden am 11. November in Berlin fort gesetzt. Vorher berät die Verhandlungskommission über das weitere Vorgehen: Wir halten Euch auf dem Laufenden!