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    Die Streikwelle rollt weiter

    Die Streikwelle rollt weiter

    Über 1100 Streikende aus Druckereien, Verlag und Redaktionen in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen

    Nach dem erfolgreichen Auftakt unserer Streikwoche haben die Kolleginnen und Kollegen die Aktionen noch ausgeweitet. Sie haben damit ein starkes und deutlich wahrnehmbares Signal für spürbare Lohnerhöhungen und bessere Arbeitsbedingungen gesetzt. Heute werden die Streiks fortgesetzt. Wir machen damit deutlich: Ein tarifliches Minusgeschäft wird es mit uns nicht geben, weder in der Druckindustrie, noch für Verlagsangestellte noch für Redakteurinnen und Redakteure und Freie bei Tageszeitungen – Wir lassen uns nicht auseinander dividieren, sondern wehren uns gemeinsam gegen Kürzungen und Reallohnverluste!

    Baden-Württemberg

    Aus den Zeitungen des Landes trafen sich auf einer Streikversammlung auf dem Tübinger Holzmarkt gut 400 Streikende. Beteiligt an den Streiks im „Ländle“ waren Kolleginnen und Kollegen vom Mannheimer Morgen, den Fränkischen Nachrichten, der Stuttgarter Zeitung, von den Stuttgarter Nachrichten, dem Schwarzwälder Boten, der Badischen Zeitung, dem Reutlinger General-Anzeiger, dem Schwäbischen Tagblatt, der Südwestpresse Ulm, der Heidenheimer Zeitung, der Nürtinger Zeitung, der Waiblinger Kreiszeitung, dem Metzinger-Uracher Volksblatt, der Reutlinger Nachrichten, der Ludwigsburger Kreiszeitung, der Heilbronner Stimme, der Südwestpresse Ehingen und Göppingen sowie von der Leonberger Kreiszeitung.

    Bayern

    In Bayern wurden die Streiks in Zeitungsverlagen im Vergleich zu Mittwoch ausgeweitet. Es beteiligten sich aus den Verlagen Allgäuer Zeitung, Amberger Zeitung, Neuer Tag Weiden, Main Echo Aschaffenburg, Münchner Merkur, Süddeutsche Zeitung, Oberbayerisches Volksblatt Rosenheim am Donnerstag über 400 Verlagsangestellte und Zeitungsjournalistinnen und -journalisten an Streiks, um die Verhandlungen sowohl mit dem regionalen Zeitungsverlegerverband für die Angestellten an Zeitungsverlagen für die Redakteurinnen und Redakteure sowie Freien bei Tageszeitungen voran zu bringen.

    Hessen

    40 Redakteurinnen und Redakteure der Frankfurter Neuen Presse und ihrer regionalen Titel Taunus-Zeitung, Höchster Kreisblatt und Nassauische Neue Presse legten die Arbeit nieder.

    Niedersachsen

    In Hannover beteiligten sich 120 Kolleginnen und Kollegen aus der Druckerei und den Redaktionen der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und der Neuen Presse aus dem Madsack- Konzern an den Streiks. Bei der Braunschweiger Zeitung aus der Funke-Medien-Gruppe gingen 30 Redakteurinnen und Redakteure auf die Straße.

    NRW

    Bereits am Mittwoch waren in Schwerte auf einer Streikversammlung gut 300 Streikende aus 17 Zeitungsredaktionen aus ganz Nordrhein-Westfalen zusammen getroffen. Am Donnerstag folgten 110 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen aus Ostwestfalen-Lippe demStreikaufruf sowie vom Bonner Generalanzeiger und bestreikten ihre Verlage.

    Und wie gesagt: Heute rollt die Welle weiter!

    Aktuelle Informationen über die Tarifauseinandersetzung für die Tageszeitungsredaktionen findet Ihr auch unter https://dju.verdi.de  oder https://dju.verdi.de/rein/tarifrunde  oder Ihr besucht uns mal auf unserer öffentlich zugänglichen Facebook-Seite unter https://www.facebook.com/dju.verdi?ref=hl, auf der wir ebenfalls ständig über alle laufenden Aktionen informieren.