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    Frankfurter Rundschau

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    Protest gegen Kahlschlag Ulrich Janßen Protest gegen Kahlschlag

    Frankfurter Rundschau Protest gegen sozialen Kahlschlag

    200 Beschäftigte des Druck- und Verlagshauses Frankfurt (DuV) haben am 21. Februar vor dem Verlagsgebäude der „Frankfurter Rundschau“ protestiert. Sie forderten von den Gesellschaftern des insolventen Unternehmens, MDS DuMont Schauberg und der SPD-Medienholding ddvg zusätzliche Mittel für Abfindungen. Kurz zuvor war bekannt geworden, dass beide Gesellschafter nicht einmal dazu bereit sind, den Insolvenzsozialplan vorzufinanzieren. Wenn sich diese Haltung nicht ändert, werden die mehr als 400 von Entlassung betroffenen Beschäftigten des DuV und seiner Tochterunternehmen die ohnehin geringen Abfindungen erst in mehreren Jahren erhalten. Die Kündigungen sollen in der kommenden Woche ausgesprochen werden.

    Der Betriebsratsvorsitzende des DuV, Marcel Bathis, kritisierte die „hartleibige Haltung“ der Gesellschafter und warf MDS DuMont Schauberg und der SPD-Medienholding ddvg Strategielosigkeit vor; dadurch sei die gut funktionierende Druckerei in die jetzt ausweglose Situation geführt worden. Der Erhalt einer kleinen Zahl von Arbeitsplätzen in der Redaktion bei einer Übernahme der Frankfurter Rundschau durch die Fazit-Stiftung (FAZ) sei für die Belegschaft insgesamt nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Bathis kündigte an, dass der Kampf der Belegschaft gegen den geplanten sozialen Kahlschlag weitergehen werde.

    Für Rückfragen:

    Manfred Moos, Tel. 069-2569-1525