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    Gemeinsam für faires Urhebervertragsrecht

    Gemeinsam für faires Urhebervertragsrecht

    Initiative Urheberrecht: Kreativität ist was wert ver.di Kreativität ist was wert

    Die Initiative Urheberrecht, zu der auch die dju in ver.di gehört, hat am 9. Februar 2016 eine aktuelle Erklärung zum Referentenentwurf des Justizministeriums zur Novellierung des Urhebervertragsrechts formuliert und bittet um Unterschriften:
    Erklärung der UrheberInnen und KünstlerInnen - Gemeinsam für ein faires Urhebervertragsrecht!

    Die Initiative erklärt dazu: „Es wird höchste Zeit, dass im Urhebervertragsrecht endlich die Instrumente gestärkt werden, die zum fairen Ausgleich der Interessen aller Beteiligter und damit zur Stärkung der Position der UrheberInnen und KünstlerInnen führen. Der Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz zum Urhebervertragsrecht bildet hierfür eine sehr gute Grundlage.“

    In der Erklärung, die von den über 35 Verbände und Gewerkschaften initiiert wurde, die in der Initiative Urheberrecht zusammenarbeiten, sind zahlreiche Beispiele aufgeführt, aus denen deutlich wird, dass bis heute „immer noch eine starke Asymmetrie der Verhandlungspositionen zugunsten der Verwerter“ herrscht.

    Die Erklärung enthält außerdem Grundsätze, die aus Sicht der UrheberInnen und KünstlerInnen bei der Reform des Urhebervertragsrechts durchgesetzt werden müssen. Denn, so wörtlich: „Das reformierte Urhebervertragsrecht muss abschließende und befriedigende Lösungen bieten, um das Verhältnis von UrheberInnen, ausübenden KünstlerInnen und Verwertern in eine faire Balance zu bringen.“

    „Die Initiative Urheberrecht unterstützt den Referentenentwurf im Prinzip und hat einige essentielle Änderungsvorschläge dazu erarbeitet. Sie fordert Bundestag und Bundesregierung auf, diesen Referentenentwurf schnell und im Dialog mit den Betroffenen umzusetzen“, heißt es am Schluss der Erklärung. „Die Initiative ist jederzeit bereit, mit dem Parlament, der Regierung und den Verwertern offene Fragen zu erörtern. Sie setzt dabei auf die Vernunft und den Willen aller Beteiligten zum Konsens.“

    Hier unterschreiben!