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    Ostsee-Zeitung: Journalisten legen Arbeit nieder

    Ostsee-Zeitung: Journalisten legen Arbeit nieder

    Journalisten  der Ostsee-Zeitung legen Arbeit nieder

    Vor einer neuen Runde der Tarifverhandlungen mit dem Verband der Zeitungsverleger Norddeutschlands (VZN) haben Journalisten der Ostsee-Zeitung am Sonntag, 27. Juli, und am heutigen Montag, 28. Juli 2014,  die Arbeit niedergelegt. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und die Gewerkschaft ver.di riefen zum Warnstreik auf, um weitergehende Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen für Redakteure abzuwehren.

    Der VZN hatte im Mai den neuen bundesweiten Tarifvertrag, der nach fast einjährigen Verhandlungen zustande gekommen war, nicht akzeptiert, obwohl der Verband an den Gesprächen stets beteiligt war. Der nach langen Diskussionen und zahlreichen Streiks gefundene Kompromiss sieht bereits deutliche Einschnitte bei den Einkommen sowie ein Sonderopfer der Beschäftigten in Norddeutschland vor. Das geht den Verlegern in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein allerdings noch weit genug, obgleich Verlage wie die Ostsee-Zeitung (verkaufte Auflage: 140 000 Exemplare) wirtschaftlich gesund sind und millionenschwere Gewinne erwirtschaften.


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