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    Ulrich Janßen: Mit Recherche gegen Trumps Angriffe auf Pressefreiheit

    Ulrich Janßen: Mit Recherche gegen Trumps Angriffe auf Pressefreiheit

    Missliebige Presse im Weißen Haus ausgeschlossen – dju-Vorsitzender: Mit Gelassenheit gegen Unverfrorenheit ankämpfen

    In den USA sind etablierte Medien von einer Pressekonferenz im Weißen Haus ausgeschlossen worden. Allerdings hat es auch hierzulande schon Saalverbote für Medienvertreter gegeben, etwa von Parteiveranstaltungen der rechten AfD. "Dass Trumps Handeln – beileibe nicht nur in den Vereinigten Staaten – viele Befürworter befindet, führt uns erneut vor Augen, dass die Pressefreiheit ein zerbrechliches Gut ist, das wir als Journalistengewerkschaft immer wieder neu zu verteidigen und vielerorts auch zu erkämpfen haben", betont deshalb Ulrich Janßen, Bundesvorsitzender der dju in ver.di bei ZEIT Online.

    Janßen sieht in den Ausschlüssen von kritischen Pressevertretern im Weißen Haus „ein Ärgernis in einer Serie von Übergriffen“ und hegt den Verdacht, dass durch die „Unverfrorenheit“ gegenüber der Presse und die Diskussion darüber auch von der Politik der Trump-Regierung abgelenkt werden solle. Janßens Empfehlung: Gelassenheit und intensive Recherche. Das „dürfte Trump am ehesten entlarven.“