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    Fest, frei und irgendwas dazwischen

    Fest, frei und irgendwas dazwischen

    Uni Bonn Omer Semmo dju-Vortrag an der Uni Bonn

    Wege in den Journalismus

    Was soll ich studieren? Ist ein Praktikum bei einem namhaften Medium besser oder eines in einer kleinen Redaktion, in der ich vieles selbst ausprobieren darf? Wie präsentiere ich mich als Journalist geschickt auf Instagram, Twitter und Facebook?

    Mit dem Wandel der Medienbranche häufen sich die Fragen junger Berufseinsteiger. Viele Studenten sind verunsichert, ob sich der anstrengende Weg in den Journalismus lohnt – aber viele spüren auch heute noch eine große Leidenschaft und den Wunsch, Reporter sein zu wollen. Das zumindest konnten Miriam Scharlibbe und Peter Freitag bei ihrem Vortrag an der Uni Bonn erleben.

    „Fest, frei und irgendwas dazwischen – Wege in den Journalismus“,  unter diesem Titel versuchten die beiden dju-Mitglieder möglichst viele Fragen der etwa 50 Studenten und Studentinnen zu beantworten. Miriam Scharlibbe, Politik und Nachrichtenredakteurin bei der Neuen Westfälischen, gab einen Überblick über die verschiedenen Ausbildungswege – Studium, Journalistenschulen, Volontariat – und erklärte anhand ihres eigenen Lebenslaufs, welche Entscheidungen zu einer Redakteursstelle führen können. Gemeinsam mit den Studierenden diskutierte sie über Vor- und Nachteile eines Volontariats, Merkmale einer guten Ausbildung und welche Sonderformen sich inzwischen entwickelt haben.

    Peter Freitag, stellvertretender Vorsitzender der dju in ver.di und Redakteur der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft, klärte anschließend vor allem über Rechte und Pflichten freier Journalisten auf, erklärte die Unterschiede der einzelnen Beschäftigungsformen und wie sich Freiberufler absichern können.

    Natürlich kamen in Bonn auch die Schattenseiten der Branche und Schwierigkeiten, gerade für Berufseinsteiger zur Sprache. In vielen Einzelgesprächen im Anschluss an den Vortrag konnten die Referenten den jungen Nachwuchsjournalisten aber auch Mut zusprechen: Die Veränderungen im Journalismus machen es am Ende vielleicht auch einfacher, den individuellen  Weg in den Journalismus zu finden  - den immer noch schönsten Beruf der Welt!

    Wer den Vortrag verpasst oder noch Fragen hat, darf sich gerne an die Referenten wenden:

    Miriam Scharlibbe
    miriamscharlibbe.privat@gmail.com
    Miriam.scharlibbe@nw.de
    @mscharlibbe

    Peter Freitag
    peter.freitag@posteo.de