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    Internationale Kampagne der IJF

    Internationale Kampagne der IJF

    Gegen die Straflosigkeit von Verbrechen an Journalisten

    Nach den Statistiken der Internationalen Journalisten-Föderation (IJF), in der auch die dju in ver.di Mitglied ist, sind im vergangenen Jahr 2014 insgesamt 118 Journalistinnen und Journalisten gestorben, weil sie ihrem Beruf nachkamen. Heute wird aber nur ein Zehntel der Morde und Tötungen an Mitarbeitern von Medien von den Behörden untersucht. Die Situation bei den Angriffen auf Journalistinnen und Journalisten ohne tödlichen Ausgang ist sogar noch schlimmer. Regierungen und Behörden versagen darin, die Verfolgere, Angreifer und Mörder von Medienmitarbeitern zu verfolgen.

    Straflosigkeit für Verbrechen an Journalistinnen und Journalisten gefährdet aber nicht nur diese, sondern auch die Demokratie und Zusammenarbeit für Frieden und Entwicklung. Deshalb startet die Internationale Journalisten-Föderation am 2. November eine weltweite Kampagne gegen die Straflosigkeit von Verbrechen an Reporterinnen und Reportern. Der 2. November ist seit 2013 der offizielle UN-Gedenktag gegen die Straflosigkeit von Verbrechen an Journalisten.

    Die bis zum 23. November konzipierte Kampagne wird sich dieses Jahr besonders auf die Situation in der Ukraine, auf den Philippen, im Jemen und in Mexiko konzentrieren.

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