Presseausweis

    2016 - Presseausweise für Profis

    Auch 2016 gibt es wieder einen neuen Presseausweis mit neuer Farbstellung und weiteren Sicherheitsmerkmalen - wie seit 2009 ohne die Unterschrift der Innenminister. Aber: Der Presseausweis bleibt ein wichtiges Recherchewerkzeug für alle hauptberuflich tätigen Journalistinnen und Journalisten. Denn der Presseausweis von  dju, DJV, BDZV, VDZ und VDS ist und bleibt der Ausweis für die Profis.

    Der Presseausweis ist klein, handlich, fälschungssicher – und mit keinem anderen zu verwechseln, denn er ist auch markenrechtlich geschützt. Seit Oktober 2015 kann der Presseausweis für 2016 wieder bei den Landesbezirksbüros (in NRW: für Mitglieder nur bei den Bezirksbüros) des Fachbereichs Medien in ver.di beantragt werden.

    Der Presseausweis ist ein Recherchewerkzeug, das professionellen Journalisten ihre Arbeit erleichtern soll. Er dient als Legitimation gegenüber Behörden und Polizei, Messegesellschaften und sonstigen Unternehmen. Auf der Rückseite steht seit 2009 deshalb eindeutig: „Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe. Die Behörden sind nach Maßgabe der Landespressegesetze verpflichtet, den Vertretern der Presse die der Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgabe dienenden Auskünfte zu erteilen. Institutionen und Unternehmen werden gebeten, den Vertretern der Presse die der Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgabe dienenden Auskünfte zu erteilen.

    Der Presseausweis soll den/die Ausweisinhaber/in in der Wahrnehmung seines/ihres Auskunftsrechtes unterstützen. Er weist den/die Inhaber/in des Presseausweises als hauptberuflich tätige/n Journalisten aus. ..."

    Ansonsten bleibt es bei dem Ausweis, auf den sich die ausstellenden Organisationen 2006 geeinigt haben  und der allen Ansprüchen an Haltbarkeit, Lesbarkeit und Fälschungssicherheit genügt. Eine stabile Plastikkarte, mit verschiedenen Sicherheitsmerkmalen wie Guillochendruck, Microschrift, Fluoreszenz, Hologramm u.a. versehen, wird  jährlich neu mit wechselnder Farbgestaltung und groß aufgedruckter Jahreszahl ausgestellt. Dafür muss jährlich ein neuer Antrag gestellt werden. Auch wenn man schon Inhaber eines Presseauweises war, muss mit dem neuen Antrag die andauernde hauptberufliche journalistische Tätigkeit erneut nachgewiesen werden.

    Bitte den ausgefüllten und unterschriebenen Antrag an den richtigen Landesbezirk schicken. Eine Antragstellung nur per Mail ist wegen der dann fehlenden Unterschrift nicht möglich und verzögert die Bearbeitung.
    Die Anträge können während des ganzen Jahres gestellt werden. Sie werden bearbeitet, sobald die entsprechende Überweisung (Für Autoschild bzw. Bearbeitungsgebühr für Nichtmitglieder - siehe unten) eingegangen ist. Für 2016 begann der Versand ab dem 1. Dezember 2015.

    Ausführliche Informationen bietet unser Merkblatt Presseausweis.

    Richtlinien für die Ausgabe der Presseausweise (Auszug)

    Für die Ausstellung des Presseausweises sind die Richtlinien über die Gestaltung und Ausgabe von Presseausweisen maßgebend, die zwischen den ausstellungsberechtigten Verbänden vereinbart worden sind.

    Fest angestellte Redakteurinnen und Redakteure sowie freiberuflich tätige Journalistinnen und Journalisten erhalten den bundeseinheitlichen Presseausweis.

    Der ver.di-Fachbereich Medien, Kunst und Industrie bzw. die Landesfachbereiche/dju-Geschäftsstellen sind  berechtigt, den bundeseinheitlichen Presseausweis auszustellen.

    Voraussetzung
    für die Ausstellung eines Presseausweises ist die hauptberuflich journalistische Tätigkeit. Studierende in Journalismusstudiengängen sowie Studierende anderer Fächer, die hauptberuflich journalistisch tätig sind, können ebenfalls einen Presseausweis beantragen (Nachweise - siehe unten). Die Anträge gibt es hier im Internet oder in jedem ver.di-Büro, den Ausweis vom zuständigen Landesbezirk.

    Anforderung des Antragsformulars
    Bitte fordern Sie das Antragsformular unter Angabe der Postanschrift bzw. der Mailadresse im jeweiligen ver.di-Landesbezirk, Fachbereich 8 an.
    Dort können Sie nach vorheriger telefonischer Absprache auch persönlich vorbei kommen.

    Benötigte Unterlagen zur Ausstellung
    sind neben dem ausgefüllten Antragsformular:

    • Nachweis der hauptberuflichen Tätigkeit

    • ein Passbild

    Bearbeitungsgebühren, die mit der Antragstellung fällig werden:

    • für Nicht-ver.di/dju-Mitglieder:  Erstausstellung pro Kalenderjahr  70 Euro (incl. MWSt)

      Neuausstellung im Geltungsjahr wegen Verlust oder Diebstahl: 30 Euro.

    • Diese Ausstellungsgebühr wird in unveränderter Höhe unabhängig vom Antrags-/Ausstellungsdatum fällig.

    • Für Mitglieder ist die Ausstellungsgebühr im Mitgliedsbeitrag enthalten.

    • Das neue - ebenfalls jährlich wechselnde - Autoschild  kostet für alle - Mitglied oder nicht - 10 Euro pro Exemplar.

    Mehr dazu im ausführlichen Merkblatt Presseausweise.