Bühnenteaser

  • #dju16 #TVTZ16 : Tarifrunde 2016

    Gute Leute
Gute Arbeit 
Gutes Geld

Verhandlungsbeginn für Zeitschriften

ver.di fordert 4,5 Prozent mehr Geld, Verleger wollen Gegenforderungen durchsetzen, bevor Tariferhöhungen möglich sein sollen

„Es ist Zeit für ein deutliches Gehaltsplus in Zeitschriften-Redaktionen und das ohne vorherige Gegenleistungen. Die letzte Tariferhöhung um 1,9 Prozent liegt 19 Monate zurück. In der Laufzeit des letzten Tarifabschlusses seit Oktober 2013 haben sich die Arbeitsbedingungen in den Redaktionen durch weniger Personal und weitere Anforderungen verschärft. Statt einer Anerkennung der steigenden Arbeitsbelastung durch bessere Entlohnung erwarten die Verleger aber zunächst strukturelle und damit auch finanzielle Einschränkungen von den Kolleginnen und Kollegen. In welcher Weise und Ausmaß wollten die Verleger in der ersten Verhandlungsunde nicht konkretisieren“, erklärte ver.di-Verhandlungsführer Matthias von Fintel.

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Warnstreik bei der Frankenpost

Frankenpost

Warnstreiks in Bayern

Jetzt streiken Redakteure und Redakteurinnen, Drucker und Druckerinnen und Verlagsangestellte gemeinsam: In Bayern hat es bereits etliche Aktionen gegeben, am 17. Mai zum Beispiel ein gemeinsamer Streik beim Main-Echo in Aschaffenburg. Dazu die Pressemitteilung von ver.di Bayern vom 17. Mai. Am 18. Mai gab es es Streiks in Nürnberg, Augsburg, Rosenheim und München (PM vom 18. Mai).

Der Bayerische Rundfunk berichtete über den Streik in Nürnberg.

In München gab es beim Streik der Druck- und Zeitungsbetriebe in Bayern eine gemeinsame Streikversammlung am 18. Mai 2016 in der "Echardinger Einkehr" in München. Im Streiklokal waren rund 250 Streikende von der Süddeutschen Zeitung (Druck, Redaktion und Verlag), Kolleginnen und Kollegen vom Oberbayerischen Volksblatt Rosenheim (Druck und Redaktion), vom Zeitungsverlag Oberbayern und den Münchner Tageszeitungen Merkur und tz (Redaktion und Verlag).

Auch bei der Frankenpost in Hof gab es am 19. Mai 2016 einen Warnstreik.

Dazu die neue dju-Tarifinformation.

Streik bei der Augsburger Allgemeinen  

Augsburger Allgemeine

Streiklokal der Oberbayern in München

Streiklokal München

Streiklokal in Nürnberg  

Im Nürnberger Streiklokal

Journalisten gehen in Bielefeld auf die Straße

Streik in Bielefeld

Protest in Ostwestfalen-Lippe

Die dritte Verhandlungsrunde am 19. April 2016 begleiteten rund 100 Journalistinnen und Journalisten in Ostwestfalen-Lippe mit Streik. Hier die Demonstration in Bielefeld.
Mehr Informationen auf der OWL-Seite

Dazu auch ein Beitrag des WDR mit einem Interview des dju-OWL-Vorsitzenden Frank Bell

Streik in Stuttgart

Streik in Stuutgart

Streiks im Südwesten

Rund 300 Journalistinnen und Journalisten aus etwa einem halben Dutzend Tageszeitungredaktionen haben in Baden-Württemberg an den Warnstreiks am 19. April teilgenommen. Dies berichteten mit Hinweis auf den ver.di-Landesfachbereichsleiter Siegfried Heim das Tübinger Tagblatt und die Stuttgarter Zeitung. In der Heilbronner Stimme erschien ein Interview mit dem ver.di-Vizevorsitzenden und Fachbereichsleiter Medien, Kunst und Industrie, Frank Werneke, zu den Tarifforderungen der Journalistinnen und Journalisten in der dju in ver.di von fünf Prozent mehr Gehalt und Honorar.

Streik bei der Ludwigsburger Kreiszeitung

Ludwigsburger Kreiszeitung

Aktion zur dritten Verhandlungsrunde in Nürnberg

Aktion in Nürnberg

dju Nürnberg: Unterstützung für Verhandler

„Fünf!“ Mit den fünf Fingern einer Hand zeigten knapp zwei Dutzend Nürnberger JournalistInnen, alles Mitglieder der dju in ver.di: Sie stehen hinter der Forderung ihrer Gewerkschaft. Auf diese Weise unterstützten sie heute Mittag (19. April) spontan ihre Tarifkommission in Berlin bei den Verhandlungen mit dem Zeitungsverlegerverband BDZV. „Im Rahmen einer extra langen Mittagspause im Filmhauskino haben wir den Klasse-Film "Spotlight" angeschaut und anschließend noch eine Viertelstunde über Journalismus und Geld diskutiert“, fasst Klaus Schrage zusammen, der Sprecher der mittelfränkischen dju.

Der Spielfilm dreht sich um engagierten, hochwertigen Journalismus, der Zeit braucht. Durch die ständig stärker werdende Arbeitsverdichtung ist in deutschen Redaktionen immer weniger solcher Qualitätsjournalismus möglich, so die Meinung der Aktiven. "Die Aktion der Nürnberger dju zeigt: Die KollegInnen sind bereit, auf die Straße zu gehen", berichtet Heinz Wraneschitz.

Streik beim Mannheimer Morgen

Streik beim Mannheimer Morgen

Warnstreiks und Aktionen begleiten dritte Verhandlungsrunde

In der ersten Verhandlungsrunde gab es von Seiten der Verleger gar kein Angebot, in der zweiten eines "nahe der Nulllinie". Die dritte Verhandlungsrunde, die heute, 19. April 2016, in Berlin stattfindet, wird von Warnstreiks und Aktionen begleitet, zum Beispiel beim Mannheimer Morgen, in Stuttgart, in Ostwestfalen-Lippe und Mittelfranken.

Liebe Verleger, springen Sie!

Gebt uns 5!

Unverschämt!

Tarifforderung für die Verhandlungen 2016

dju in ver.di fordert 5 Prozent mehr Gehalt und Mindesterhöhung von 200 €. Auch Honorare und Pauschalen sollen um 5 % steigen!

Ist es unverschämt, für Zeitungsjournalisten eine Tariferhöhung von 5  Prozent zu fordern und für Kolleginnen und Kollegen mit wenigen Berufsjahren eine stärkere Anhebung der Gehälter von mindestens 200 Euro monatlich? Die dju-Tarifkommission meint: Nein! Aber wir stehen auch nicht verschämt in der Ecke und betteln um Almosen: Denn Zeitungsjournalisten haben zu wenig Gehaltsplus in den letzten Jahren erhalten. Egal, ob in den letzten fünf, zehn oder fünfzehn Jahren. Insgesamt liegt die Gehaltserhöhung hinter der Inflation und weit hinter der durchschnittlichen Tarifentwicklung aller Branchen zurück.

Ist es unverschämt, eine Mindesterhöhung von 200 Euro zu fordern? Sicher nicht! Denn neueingestellte Kolleginnen und Kollegen erhalten jedes Jahr geringere Jahresleistungen und Urlaubsgeld. Für die Redaktionen in Norddeutschland gilt seit 2014 generell ein abgesenktes Weihnachts- und Urlaubsgeld.

Ist es unverschämt, ein deutliches Honorar-Plus zu fordern? Pauschalisten in Zeitungsredaktionen und Text-/Foto-Freie haben geringe Jahreseinkommen, jedenfalls aus ihren Zeitungs-Aufträgen. Gleichzeitig sind Redaktionen auf die Mitarbeit von Freien angewiesen. Enthaltsamkeit führt in die falsche Richtung, nur wenn Freie auch an der Tarifentwicklung teilhaben, können sich auch Profis leisten, für Zeitungen zu arbeiten. Pauschalisten müssen effektive Erhöhungen bekommen.

Zum Ende 2015 sind die Tarifverträge über die Gehälter und Honorare gekündigt. Über diese und die Forderungen der dju in ver.di wird demnächst verhandelt.

Inflation

Die drei Säulen links zeigen einen Langfristvergleich von 2000 bis 2014. Die Säulen in der Mitte bieten der Vergleich für die vergangene Dekade von 2005 bis 2014, die Säulen rechts zeigen den 5-Jahres-Vergleich 2010 bis 2014.

Statistisches Bundesamt

Auseinanderdriften von Redakteursgehältern und Preisentwicklung - WSI-Statistik

Tarifentwicklung Redaktionen Tageszeitungen

Tarifrunde Druckindustrie  

5 Pro­zent mehr

ver­.­di for­dert in der Druck­in­dus­trie 5 Pro­zent mehr Lohn. In der drit­ten Run­de am 24. Mai gab es kein Er­geb­nis. Wei­ter geht's am 13. Ju­ni in Frank­furt am Main.

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