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    Tageszeitungen: Neue Streiks in acht Bundesländern zur fünften Verhandlungsrunde für Journalistinnen und Journalisten

    24.04.2018

    Ausweitung vor der Tarifrunde für 13.000 Journalist_innen am 25. April in Berlin

    Vor der fünften Verhandlungsrunde für die rund 13.000 Tageszeitungsjournalistinnen und -Journalisten morgen (25.4.) in Berlin weitet die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di die Streiks in Tageszeitungsredaktionen erneut aus.

    Bereits seit Montag (23.4.) sind mehrere Redaktionen in den Ausstand getreten. Heute finden weitere Streiks und Aktionen in acht Bundesländern statt, an denen sich mehr als 1.000 Beschäftigte beteiligen. Schwerpunkte sind Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, eine zentrale Kundgebung gibt es in München.

    "Die Kolleginnen und Kollegen sagen: Jetzt gilt's! Wir erwarten vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) nun endlich ein Angebot, das zu einer Reallohnsteigerung führt und die Redaktionen nicht länger von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängt. Außerdem wollen wir die Arbeit für den journalistischen Nachwuchs attraktiver machen durch überproportional mehr Geld. Andere Dienstleistungsbereiche geben da eine gute Orientierung. Ob in der Privatwirtschaft oder im öffentlichen Dienst: Mit Streikdruck konnten die Arbeitgeber davon überzeugt werden, dass es auch einen finanziellen Anreiz braucht, um dem qualifizierten Nachwuchs gute Arbeit anzubieten. Denn diesen Nachwuchs brauchen alle, ob in der Verwaltung, für moderne Dienstleistungen oder die Kreativarbeit in Zeitungsverlagen. Dessen sollten sich die Verleger bewusst sein," erklärte der Verhandlungsführer der dju in ver.di, Matthias von Fintel.

    Die dju in ver.di fordert für die freien und fest angestellten Tageszeitungsjournalistinnen und -Journalisten 4,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro monatlich mehr für die jungen Redakteurinnen und Redakteure.

    Hinweis für die Redaktionen:

    Die fünfte Verhandlungsrunde beginnt am 25.4.2018 um 12 Uhr im Mercure Hotel MOA Berlin, Stephanstraße 41, 10559 Berlin-Moabit. Ihre Ansprechpartnerin ist die Bundesgeschäftsführerin der dju in ver.di, Cornelia Haß, die Sie unter 0160-1528827 erreichen.

    Die zentrale Streikkundgebung in München findet heute, 24.4.2018, auf dem Odeonsplatz statt. Vor Ort erreichen Sie Ertunc Eren (Tel.: 0151-42677175) oder Christa Hasenmaile (Tel.: 0171-1716303).

     

    Pressekontakt

    Günter Isemeyer
    ver.di-Bundesvorstand
    Paula-Thiede-Ufer 10
    10179 Berlin
    Tel.: 030/6956-1011 und -1012
    Fax: 030/6956-3001
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