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    Naziaufmarsch in Göppingen

    Naziaufmarsch in Göppingen

    15.10.2013

    dju kritisiert mangelnde Vorbereitung und nicht korrekte Behandlung der Pressevertreter

    „Mangelhaft“ ist die Note für die Behandlung der Pressevertreter anlässlich der Demonstration gegen den Aufmarsch der Neonazis in Göppingen, so die dju in ver.di (Deutschen Journalisten und Journalistinnen-Union).

    Es geht nicht an, dass Kameraleute und Pressevertreter gegen ihren Willen und trotz ihres Presse- Ausweis als hauptberufliche Journalisten von den Ordnungskräften entweder nicht aus dem Kessel herausgelassen worden sind oder nicht zum Geschehen selbst als Berichterstatter zugelassen wurden. Ausnahmen gab es nur für diejenigen, die eine der raren polizeilichen Begleitung gehabt hatten. Deren Zahl war aber so gering, dass sie den Bedarf weitgehend nicht erfüllten, und deshalb aus Sicht der dju eine „eingebettete Berichterstattung“ auch nicht erwünscht war.

    „Kompetent und souverän ist etwas anderes“, urteilt der Medien-Sekretär Gerhard Manthey der dju in ver.di Baden-Württemberg und empfahl der Einsatzleitung für kommende Demonstrationen eine vorherige Absprache, wie die Richtlinien „Presse und Polizei“ und damit die Freiheit der Berichterstattung gewährleistet werden könne.

    Kontakt: Gerd Manthey 0172 7260105

    Diese Presseinformation beruht auf einer Pressemitteilung von ver.di Baden-Württemberg.

    Pressekontakt

    Andreas Henke
    Pressestelle
    ver.di-Landesbezirk Baden-Württemberg
    Theodor-Heuss-Straße 2 / Haus 1, 70174 Stuttgart
    701734 Stuttgart
    Tel.: 0711/88788-2390
    Email: andreas.henke@verdi.de