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    Madsack zahlt magere Honorare an freie JournalistInnen in der …

    Madsack zahlt magere Honorare an freie JournalistInnen in der Region Hannover

    14.06.2017

    Niedrige Tagespauschalen, nur Mindestlohnniveau

    Wer in der Region Hannover bei einer Tageszeitung arbeiten will, kann sich nur bei bei Madsack andienen. Der Medienkonzern hat hier das Monopol. Madsack braucht verlässliche Freie, damit es in den Redaktionen noch rund läuft, denn die Zahl der festangestellten RedakteurInnen wurde seit 2010 erheblich reduziert. Doch der Lohn für Freie ist mager: Nur etwa 2000 Euro brutto Honorar im Monat erzielen Dauer-Pauschalisten, die fast täglich wie festangestellte Redakteure für Print- und Online-Ausgaben arbeiten und fest im Dienstplan eingeplant sind. Andere, die nur tageweise eingesetzt werden, müssen sich mit weniger begnügen, manche mit 500 Euro brutto. Selbst die "Spitzenverdiener" geben an, dass sie ihren Lebensbedarf mit ihrer Arbeit als freie TageszeitungsjournalistInnen nicht bestreiten können und ein zweites Standbein brauchen, meist PR. Denn freier Journalist sein heißt: Sich selbst kümmern müssen um  Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Rentenversicherung.  Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Arbeitslosenversicherung und Schutz vor Erwerbsunfähigkeit gibt es nicht. Und im täglichen Freien-Job bei Madsack gibt's auch keine Entschädigung für Fahrtkosten oder Kameraeinsatz.

    Das ist das Ergebnis einer Befragung von freien Journalist*innen in der Region Hannover, die die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten Union Niedersachsen-Bremen von Ende 2016 bis Frühjahr 2017 durchgeführt hat. 

    Die komplette Zusammenfassung ist auf der Webseite der dju Niedersachsen-Bremen zu finden.

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