Aus- und Weiterbildung

    Berufsbild Journalismus

    Berufsbild Journalismus

    Journalistinnen und Journalisten üben einen Kommunikationsberuf aus. Ihre Arbeit ist unverzichtbarer Teil eines gesellschaftlichen Kommunikationsprozesses, der allen Menschen die Teilhabe an demokratischen Entscheidungen auf der Basis verlässlicher Informationen ermöglicht.

    Journalisten machen in Medien Vorgänge, Ereignisse, Sachverhalte und Zusammenhänge öffentlich, damit die in der Gesellschaft lebenden Menschen erkennen können, welche Einflüsse und Kräfte in der Gesellschaft wirken. Journalisten haben die Aufgabe, alle Menschen mit Informationen zu versorgen, die für sie bedeutend sind.

    Sie achten und verteidigen die Menschenrechte. Sie schützen ihre Quellen und halten  redaktionell-journalistische Inhalte frei von Werbung und PR. Ihre Arbeit folgt dem Sorgfaltsgebot und ist dem öffentlichen Interesse verpflichtet. Ethische Basis ihrer Arbeit sind die  Publizistischen Grundsätze des Deutschen Presserats und die Prinzipien gleichwertiger Regelwerke. 

    Die als Pressefreiheit bezeichnete Freiheit der Medien, Informationen und Meinungen unzensiert zu veröffentlichen, ist in Deutschland in Art. 5 des Grundgesetzes verankert:

    „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“

    Zum "Berufsbild Journalismus" hat die dju in ver.di 2010 einen Flyer herausgebracht, der das Berufsbild detailliert beschreibt. Der Flyer gliedert sich in folgende Hauptpunkte:

    •  Tätigkeitsbeschreibung und Arbeitsfelder
    •  Ausbildung/Qualifikation/Berufszugang
    •  Qualitätsanforderung an guten Journalismus