Eine gefährdete Spezies, die es zu schützen und für die Zukunft zu bewahren gilt, denn sie ist die Lebensader demokratischer Gesellschaften: die Pressefreiheit.

    Wenn Journalistinnen und Journalisten unter Druck geraten, getötet, gefoltert oder inhaftiert werden oder gekauft, dann gerät auch die Demokratie unter Druck. Dieses schwierige Spannungsfeld wollen wir unter die Lupe nehmen beim 31. Journalistentag der dju in ver.di am 20. Januar 2018 im Berliner ver.di-Haus (nahe Ostbahnhof).

    Wir wollen wissen, was die Pressefreiheit bedroht, wie unterschiedlich sich die Lage darstellt, welche Rolle die Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle bei der Entwicklung spielen. Und vor allem wollen wir wissen, wie wir die Pressefreiheit und damit die Demokratie bewahren und zukunftsfest machen können: Welche Rolle haben wir, hat die Politik der EU und der Regierung dabei und wer übernimmt Verantwortung?

    Wir wollen aber auch wissen, welche Wechselwirkungen zwischen den Medien und dem Kommerz bestehen und welche Auswirkungen das auf die Pressefreiheit hat. Mit spannenden und kenntnisreichen Gästen wollen wir uns dazu austauschen, uns die Situation erklären lassen – und diskutieren.

    Zur Anmeldung

    Programm

    Berlin, 20. Januar 2018, im Berliner ver.di-Haus
    Tagesmoderation: Tina Groll

    9.00 Uhr Anmeldung & Get-together bei Kaffee

    9.45 Uhr Begrüßung

    10.00 Uhr Eröffnung

    Frank Werneke, stellv. ver.di-Vorsitzender

    10.15 Uhr Keynote: Was schert uns die Pressefreiheit und warum brauchen wir sie?

    Ulrich Chaussy, Journalist und Publizist

    11.00 Uhr Von Aserbaidschan bis Weißrussland: Wie steht es um die Pressefreiheit in der Welt und was sagt uns das?

    Christian Mihr, Geschäftsführer Reporter ohne Grenzen
    Ebru Taşdemir, Redakteurin taz.gazete

    12.00 Uhr Pressefreiheit in Europa: Wo liegen die Baustellen und was muss getan werden?

    Harlem Désir, OSZE-Beauftragter für die Freiheit der Medien
    Marta Orosz, Journalistin und Expertin für Osteuropa

    12.45 Uhr Mittagspause

    13.45 Uhr Film der Abschlussklasse der Deutschen Journalistenschule (DJS)

    14.30 Uhr Kommerz macht Macht: Ohne Geschäft keine Pressefreiheit

    Impulse
    Philipp Schwörbel, Vorstand der Genossenschaft, Krautreporter
    Arne Henkes, Director Content, Ströer Content Group
    Jörg Howe, Kommunikationschef Daimler AG

    Podiumsdiskussion
    Ulrich Wilhelm, Intendant Bayrischer Rundfunk
    Markus Hörwick, ehem. Mediendirektor FC Bayern München
    Die Wertschätzer, Obermain-Tagblatt
    Thomas Brackvogel, Geschäftsführer Südwest Presse
    inkl. Kaffeepause

    16.15 Uhr Artikel 5 und der Staat: Wie weit geht innere Sicherheit? Podiumsdiskussion zu G20, der Akkreditierungspraxis und den Konsequenzen

    Björn Kietzmann, freier Fotograf
    Arnd Henze, ARD Hauptstadtstudio
    Frank Venetis, Rechtsanwalt
    Bundespresseamt (angefragt)
    Cornelia Haß, Bundesgeschäftsführerin der dju in ver.di

    17.00 Uhr Schlusswort

    17.15 Uhr Ende

    Zur Anmeldung

    Vorabendparty

    Die Vorabendparty zum 31. Journalistentag findet am Freitag, 19. Januar 2018, ab 19.30 Uhr im Deutschen Architektur Zentrum statt.

    Für die Übernachtung bei Anreise am Vorabend ist im Hotel Ibis (An der Schillingbrücke 2, 10243 Berlin, Tel: 030 / 25 76 03 44) in direkter Nähe zum Veranstaltungsort ein begrenztes Kontingent an Hotel - zimmern reserviert. Wer sich bis spätestens 23. Dezember 2017 unter dem Kennwort „Journalistentag” anmeldet, sichert sich den Platz.

    Das Hotel muss selbst gezahlt werden. Für ver.di-Mitglieder gibt es einen Hotelkostenzuschuss von 20 Euro gegen Nachweis der Hotelquittung, auch bei eigener Hotelbuchung. Außerdem übernimmt ver.di für Mitglieder unabhängig vom gewählten
    Verkehrsmittel einen Fahrtkostenzuschuss in Höhe von 10 Cent pro Kilometer Entfernung einfache Fahrt.

    ***Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für ver.di-Mitglieder kostenlos, diejenigen, die (noch) nicht ver.di-Mitglied sind, zahlen einen Unkostenbeitrag in Höhe von 25 Euro.***

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