Freie Journalisten

    dju für Freie

    dju für Freie

    Wie unterstützt die dju freie Journalisten?

    Durch Beratung:
    Für viele sehr wesentlich -  durch Rechtsberatung, Vertragsberatung, Existenzgründungsberatung, Rechtsschutz in Honorar-, Urheberrechtsfragen.

    Die gibt es sowohl in den Landesbezirken und Bezirken wie überregional, zum Beispiel durch unser groß angelegtes Beratungsprojekt mediafon (s.u.).  

    Durch ein breites Informationsangebot:

    Im Internet finden Sie unter www.mediafon.net neben dem aktuellen Service an News, Links, Basisinformationen zu Steuer-und Versicherungsfragen, Honorarsätzen und Tarifverträgen, AGBs und rechtlichen Problemen, Weiterbildungsangeboten verschiedenster Anbieter, inzwischen online den bekannten „Ratgeber Serlbstständige“, den wir seit vielen Jahren herausgeben.

    Weitere Infos auch unter http://freie.verdi.de

    Durch Beratung individuell: 
    Außerdem kann man sich bei mediafon per Mail oder telefonisch in konkreten Fragen von sachkundigen Experten beraten lassen – die Kosten für diesen Service wird für ver.di-Mitglieder von ver.di übernommen, für Nichtmitglieder wird eine moderate Gebühr erhoben (mehr dazu auf der Startseite).

    Durch Informationen und Verhandlungen/Abschlüsse über Honorare für Freie:
    Auf den mediafon-Seiten stehen auch ständig aktualisierte Honorarübersichten der Zeitungen und Zeitschriften (gespeist aus den Informationen der Nutzer – wurde früher jährlich abgefragt und in unserer Zeitschrift veröffentlicht) sowie
    die seit vielen Jahren herausgegebenen „Honorarempfehlungen“ für Journalisten (der Mittelstandsgemeinschaft Journalismus in ver.di) heraus – übrigen bereits seit Beginn der 90erJahre unter dem Motto „Zeit statt Zeile“, also generell orientiert an Tagessätzen und Zeitaufwand.

    Ver.di (und die Vorgänger-Gewerkschaften) haben Tarif- bzw. Honorartarifverträge für Freie mit allen Rundfunkanstalten und mit den Zeitungsverlegern für die arbeitnehmerähnlichen Freien, den sogenannten 12a-Tarifvertrag, abgeschlossen.

    Für alle Freien seit der Novellierung des Urhebervertragsrechts 2002 langwierige, zeit- und personalintensive Verhandlungen mit den Tageszeitungs-und den Zeitschriftenverlegern über die im Gesetz vorgesehene „angemessene Vergütung“.

    Durch Klärung von Rechtsfragen:
    Prozess z.B. gegen die neuen Springer-AGBs gemeinsam DJV und freelens, Unterstützung von Kollegen in grundsätzlichen Verfahren durch alle Instanzen.

    Durch Vernetzung:
    Zum Austausch untereinander gibt es diverse Mailinglisten für Freie und Selbstständige, sowohl generell in ver.di wie auch auf einzelnen Medien bezogen.

    Durch eigene gewerkschaftliche Strukturen:
    Die Selbstständigen in ver.di haben eigene Vertretungsstrukturen bis hinein in den Gewerkschaftsrat, ein bei uns im Ressort 4 angesiedeltes Referat Freie und Selbstständige sowie die ehrenamtliche Bundeskommission Freie und Selbstständige ( nicht nur für Journalisten, aber mehrheitlich durch Medien-Freie besetzt). Daneben hat die dju eine eigene AG Freie, die sich ganz spezifisch mit den Interessen der journalistisch tätigen Freien befasst, für die Beachtung und Behandlung dieser Themen im Vorstand sorgt, Informationsmaterial für Freie erarbeitet usw.

    Auch die Themen und die Arbeit der dju-AG Urheberrecht, die inzwischen seit mehr als zehn Jahren aktiv ist, richtet sich naturgemäß vor allem auf die Belange der Freien. Hier werden u.a. die Mitgliederversammlungen der Verwertungsgesellschaften Wort und Bild-Kunst vorbereitet, die Arbeit unserer Gremienvertreter in den VGs koordiniert und besprochen, aber auch all die von der koordination Urheberrecht und dem Referat Freie in ver.di erarbeiteten Kampagnen im Zusammenhang mit der Novellierung des Urheberrechts, die politische Lobbyarbeit, die politischen Stellungnahmen zu Gesetzes initiativen und –Entwürfen für die Journalistinnen und Journalisten, Fotografen in der dju besprochen und umgesetzt

    Durch politische Lobbyarbeit für die Interessen der freien Journalisten.

    Ist die dju vorrangig das Sprachrohr fest angestellter Journalisten?

    Wie die Aufzählung zeigt: Ganz sicher nicht, das entspräche auch nicht der Zusammensetzung unserer Mitgliedschaft und den Bedürfnissen unserer Mitglieder.

    Vielleicht werden die Aktivitäten für die angestellten Kolleginnen und Kollegen leichter sichtbar, wenn sie sich z.B. in Tarifrunden in Aktionen und dann in konkreten Tarifergebnissen niederschlagen oder wenn wir gegen Stellenabbau und Outsourcing in Redaktionen protestieren, – aber all unsere Aktivitäten um das Berufsbild der Journalisten, im Interesse ihrer beruflichen, ethischen, professionellen Belange – also für Pressefreiheit, für Informanten- und Quellenschutz, zur Sicherung und Ausweitung des Zeugnisverweigerungsrechts für Journalisten, gegen Datenvorratsspeicherung und Lauschangriffe usw., unsere Veranstaltungen wie Fotografentag und jährlicher Journalistentag richten sich in gleichem Maße an die die freien wie die festen Kolleginnen und Kollegen bzw. orientieren sich an ihren Interessen.

    Die Auseinandersetzungen um den Erhalt von Wert und Aussagekraft des Presseausweises beispielsweise waren für die Freien sicher wesentlicher, da sie im Berufsalltag viel öfter auf den Presseausweis als Dokument und Werkzeug angewiesen sind als angestellte Redakteure.