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Tarifergebnis für Zeitschriften-Redaktionen -1,5 % Gehaltserhöhung ab Januar, Manteltarif undAltersversorgung bis Ende 2013 gesichert! Berlin, 4. November 2011 In der fünften Verhandlungsrunde für die bundesweit rund 9.000 Beschäftigten in Zeitschrif-tenredaktionen haben die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Deutsche Journalistenverband (DJV) mit dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) ein Verhandlungsergebnis erzielt. Dadurch konnten die Forderungen der Zeitschriftenverleger nach einem einschneidenden Tarifabbau bei Arbeitszeit, Jahresleistung und Altersversorgung abgewehrt werden. Das Ergebnis sieht darüber hinaus eine Gehaltserhöhung in Höhe von 1,5 Prozent zum Januar 2012 und eine Einmalzahlung von 350 € (für Teilzeitbeschäftigte antei-lig, für Volontäre/innen 175 €) mit dem Februargehalt 2013 vor. Der neue Gehaltstarifvertrag läuft bis zum 30. September 2013. Für den unveränderten Manteltarifvertrag und den Altersversorgungstarifvertrag wurde eine Mindestlaufzeit bis Ende 2013 vereinbart. mehr... 04.11.2011 Solidarität mit den Kollegen des "France Soir"Die dju hat den Kolleginnen und Kollegen des "France Soir" (im Abwehrkampf gegen die angekündigte Umwandlung der Zeitung in ein reines Online-Magazin mit massivem Stellenabbau) ihre Solidarität versichert: "Ihr wehrt Euch vollkommen zu Recht gegen eine fort schreitende Zerstörung unserer europäischen Medienlandschaft, die mit der Zerstörung von Arbeitsplätzen einher geht. Für diesen Abwehrkampf wünschen wir Euch natürlich Erfolg, Kraft und Durchhaltevermögen. Wir stehen, gerade auch nach den Abwehrkämpfen, die wir in diesem Sommer hierzulande führen mussten, als die Zeitungsverleger durch Einführung von Billigtarifen für Jungjournalisten das Berufsbild und die Perspektiven der kommenden Journalistengenerationen zerstören wollten, voller Verständnis an Eurer Seite!" Foto: Kay Herschelmann Cornelia Haß neue dju-BundesgeschäftsführerinSeit 1. Oktober 2011 ist Cornelia Haß die neue Bundesgeschäftsführerin der dju in ver.di. Die 39-jährige Journalistin hat Philosophie, Staatsrecht und Literatur-wissenschaft studiert und war zuletzt Pressesprecherin des ver.di-Bundesvorstands. Ihre Vorgängerin, Ulrike Maercks-Franzen, verlässt ver.di Ende November aus Altersgründen. Ergebnis der Rückabstimmung zum Tarifergebnis - große Mehrheit der dju-Mitglieder für ZustimmungZum Tarifergebnis für die etwa 14.000 Redakteurinnen und Redakteure sowie freie Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen hat die dju in ver.di Urabstimmungen durchgeführt. In den Ländern, in denen zuvor in Abstimmungen für Streiks zur Durchsetzung der Tarifforderungen gestimmt worden ist, wurden nun über die Annahme des Tarifergebnisses und damit die Beendigung des Arbeitskampfes Rückabstimmungen durchgeführt. Zur Annahme des Tarifergebnisses ist dabei nach der ver.di-Satzung eine Zustimmung von ¼ der abgegebenen Stimmen nötig. Die Ergebnisse aus den Ländern zeigen eine große Mehrheit für eine Zustimmung zum Tarifabschluss.mehr... 14.09.2011 EJF-Konferenz: Journalismus im Schatten der Terror-GesetzgebungAm 10./11.9.2011 veranstalteten IJF Und EJF in Brüssel eine Konferenz "Journalismus im Schatten der Terrorgesetzgebung", die zum Abschluss eine gemeinsame Erklärung verabschiedete. Das ist auch Titelthema in M 8-9/11.
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